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MÜNCHEN (awp international) - ProSiebenSat.1 Media bleibt auch im zweiten Quartal auf Wachstumskurs. Der TV-Konzern verbuchte dank deutlich besserer Werbegeschäfte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 9,6 Prozent auf 760,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte. Einen Ausblick für das laufenden Jahr gab Konzernchef Thomas Ebeling allerdings erneut nicht.
Unter dem Strich steht für die Münchner Sendergruppe (Sat.1, Kabel1, ProSieben) in der Zeit von April bis Juni ein Gewinn von 74,5 Millionen Euro, das sind 63,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die vollständigen Zahlen für das zweite Vierteljahr will ProSiebenSat.1 am 5. August vorlegen.
Komplett verbucht sind die Kosten für die Trennung von N24. ProSiebenSat.1 hatte Mitte Juni den Verkauf des Nachrichtensenders an das bisherige Management und den früheren "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust bekanntgegeben. Damals hatte Ebeling angekündigt, der Konzern werde N24 rund 41 Millionen Euro als Startkapital zur Verfügung stellen, dazu kamen Abschreibungen von 12 Millionen Euro.
Der von den Finanzinvestoren KKR und Permira kontrollierte TV- Konzern war nach einem umfangreichen Umbau im vergangenen Jahr, einem strikten Sparkurs und dank der gestiegenen Werbeerlöse in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Vor allem Sat.1 dürfte dem Konzern derzeit Freude bereiten. Das einstige Sorgenkind hatte in den vergangenen Monaten mit neuen Formaten Zuschauer hinzugewonnen. Zahlen zu den einzelnen Sendern gibt der Konzern aber nicht bekannt.
Auch die Verbindlichkeiten konnte das hoch verschuldete Unternehmen ein wenig drücken. Zum Ende des zweiten Quartals betrug die Netto-Finanzverschuldung rund 3,275 Milliarden Euro und lag damit rund 152 Millionen Euro unter dem Stand vor einem Jahr. Auf dem Konzern lastet nach der Übernahme der Sendergruppe SBS 2007 ein Schuldenberg./sbr/DP/she

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