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PSP Q1: Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge 41,5 Mio CHF - Prognose erhöht (AF)

Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2010 - 07:44 publiziert

(Meldung durchgehend ergänzt)
Zug (awp) - Die PSP Swiss Property AG hat im ersten Quartal 2010 einen Reingewinn (ohne Liegenschaftserfolge) von 41,5 (VJ 33,5) Mio CHF (+23,8%) erwirtschaftet, inkl. Liegenschaftserfolge waren es 42,1 (37,0) Mio CHF. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA (ohne Liegenschafserfolg) stieg um 16,7% auf 63,9 (54,7) Mio CHF. Hingegen nahm der Liegenschaftsertrag um 5% ab auf 64,8 (68,2) Mio CHF, wie die Immobiliengesellschaft am Dienstag mitteilte.
Die Zahlen haben die Erwartungen der Analysten bis auf den Liegenschaftsertrag übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Reingewinn bei 33,1 Mio, für den EBITDA bei 53,3 Mio und für den Liegenschaftsertrag bei 65,0 Mio CHF.
Zur Ergebnissteigerung haben auch einige Sonderfaktoren beigetragen. So erzielte PSP einen Reingewinn aus aufgegebenem Geschäft in Höhe von 4,9 Mio CHF (nach Steuern) aus dem Mitte 2007 verkauften Geschäftsbereich "Immobilienbewirtschaftung für Drittkunden". In der Berichtsperiode sei der definitive Betrag der zweiten und letzten Zahlung festgelegt worden.
Die Gesamtentschädigung aus dem Verkauf dieses Geschäftsbereichs belaufe sich auf 18,3 Mio CHF. Hierauf entfielen 8,0 Mio CHF auf das Jahr 2007, 4,0 Mio CHF auf das Jahr 2009 und 6,3 Mio CHF auf das Berichtsjahr 2010. Zudem verbuchte das Unternehmen einen übrigen Ertrag durch freiwililge Mehrwertsteuer-Optierung eines grösseren Mietvertrags in Höhe von 3,7 Mio CHF.
Der Wert des Immobilienportfolio lag per Ende März 2010 mit 5,229 Mrd CHF praktisch auf dem gleichen Stand wie Ende 2009. Es umfasste per Ende März 177 Büro- und Geschäftshäuser (Ende 2009: 179) und 8 Areale mit Entwicklungsprojekten. Die Leerstandsquote lag bei 7,7% gegenüber 7,5% Ende 2009.
PSP erhöhte zudem den Ausblick auf 2010. Es soll nun ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 215 Mio CHF erzielt werden, zuvor wurden mehr als 210 Mio CHF angepeilt. Die Leerstandsquote wird weiterhin bei rund 8% gesehen. Durch den Mitte 2010 fertig werdenden Neubau Businesspark in Wallisellen könnten weitere 1,2 Prozentpunkte hinzukommen, bislang wurde von zusätzlichen 1,5 Prozentpunkten ausgegangen.
Die laufenden Arealentwicklungen seien planmässig durchgeführt worden, heisst es weiter. Erwähnenswert sei die neueste Entwicklung auf dem Gurtenareal bei Bern. Das Baugesuch sei Ende Februar 2010 eingereicht worden, der Baustart für Mitte 2011 geplant. Mit einer Fertigstellung werde Ende 2013 gerechnet. Die Investitionssumme liege exklusive Land und Infrastruktur bei 93 Mio CHF.
dr/uh

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