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(insbesondere um Angaben zu den Segmenten ergänzt)
Lausanne (awp) - Die Publigroupe hat im vergangenen Jahr den Turnaround geschafft und ist in die schwarze Zahlen zurückgekehrt. Alle drei weitergeführten Geschäftssegmente leisteten einen positiven Gewinnbeitrag. Dank des verbesserten Ergebnisses sollen die Aktionäre wieder in den Genuss einer Dividende kommen. Für die Zukunft zeigt sich die Gruppe zuversichtlich.
Die Publigroupe ist 2010 eindrücklich in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Werbevermarkterin weist einen Reingewinn von 42,6 Mio CHF nach einem Verlust von 20,3 Mio im Vorjahr aus. Der EBIT betrug 32,6 (VJ -2,9) Mio CHF. Umsatzmässig schrumpft die Gruppe indes weiter. Die Erlöse verminderten sich um 8,4% auf 1'474,2 Mio CHF. Trotz des gesunkenen Umsatzes konnte die Bruttomarge mit 345,3 (362,1) Mio CHF recht stabil gehalten werden, schreibt die Publigroupe in einer Mitteilung.
Im Ergebnis enthalten sind ausserordentliche Nettoerträge aus dem Verkauf von Minderheitsbeteiligungen an Verlagen sowie von zwei Immobilien in Höhe von 28,1 Mio CHF. Dem stehen einmaligen Aufwendungen von total 14,5 Mio CHF gegenüber. Unter Ausklammerung aller Sondereffekte resultierte ein Jahresgewinn von 26,6 Mio CHF.
Die ausgewiesenen Zahlen liegen bezüglich Umsatz und EBIT leicht unter bezüglich Gewinn indes deutlich über den Erwartungen.
Dank des verbesserten Ergebnisses schlägt der Verwaltungsrat den Aktionäre die Bezahlung einer Dividende von 6,00 CHF vor. Im Vorjahr wurde auf eine Ausschüttung verzichtet.
"Publigroupe ist Ende 2010 kompakter, finanziell solider und am Markt erfolgreicher aufgestellt als in der jüngsten Vergangenheit," wird Konzernchef Hans-Peter Rohner zitiert. Der Abwärtstrend sei gestoppt und die Weichen zu profitablem Wachstum gestellt, so der Konzernchef weiter.
Schneller als vom Management erwartet ist dem umsatzstärksten Bereich Media Sales der Turnaround gelungen. Das Segment erzielte einen EBIT von 0,5 Mio CHF nach einem Verlust von 28,6 Mio. Die Gruppe führt die erfreuliche Entwicklung auf Kostensenkungen, verbesserte Ergebnisse bei den elektronischen Medien, die Erholung der internationalen Märkte sowie den Turnaround der Pressewerbung in der Schweiz zurück. Der Umsatz des Segments verminderte sich 2010 um 9,2% auf noch 1'173,8 Mio CHF.
Die tiefgreifende Reorganisation mit Kostensenkungen im Umfang von 116 Mio CHF sei nun zum grössten Teil abgeschlossen. Es sei gelungen, die Partnerschaften mit der Mehrheit der grossen Schweizer Verlage auf der Grundlage der neu eingeführten Tarifstrukturen zu erneuern. Vor diesem Hintergrund soll Media Sales künftig den Markt übertreffen und die Rentabilität weiter erhöhen.
Das Segment Search & Find steigerte den Umsatz um 4,6% auf 136,8 Mio CHF. Der EBIT verminderte sich als Folge von einmaligen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Reorganisation und Neuinvestitionen im Bereich Online um 13,5% auf 27,7 Mio CHF.
Digital & Marketing Services habe sich auf operativer Basis trotz eines Umsatzrückgangs um 9,9% auf 146,7 Mio CHF erfreulich entwickelt. Diese positive Entwicklung kommt im ausgewiesenen EBIT von 1,8 (VJ 8,0) Mio CHF indes nicht zum Ausdruck. Der Rückgang erkläre sich mit Belastungen am anteiligen Nettoresultat von Zanox, einmaligen Sondereffekten, dem tieferen Euro-Kurs sowie buchhalterischen Effekten. Das Vorjahresergebnis profitierte zudem von einem Einmalgewinn aus Verkäufen in Höhe von 4 Mio CHF.
Im Jahresverlauf konnten die Netto-Bankschulden der Gruppe auf 93 Mio von 165 Mio CHF reduziert werden. Die Nettoliquidität erhöhte sich auf 118 Mio von 58,8 Mio CHF. Damit sei der strategische Handlungsspielraum wieder hergestellt, konstatiert die Publigroupe.
Für das laufende Jahr rechnet Publigroupe mit einem zweistelligen Wachstum des operativen Ergebnisses. Die erfolgreiche Neuausrichtung und Erstarkung erlaube es, vom erwarteten leichten Aufschwung der Werbemärkte zu profitieren und die Entwicklung der Marketing- und Online- Dienstleistungen in allen Bereichen voranzutreiben, so die Mitteilung.
Der Generalversammlung wird Christian Wenger, Partner von Wenger & Vieli Rechtsanwälte, zur Zuwahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.
gab/ps

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