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KÖLN (awp international) - Der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekomanbieter QSC fährt mit seiner Neuausrichtung höhere Gewinne ein. Nach einem starken ersten Halbjahr hob in Köln ansässige Unternehmen am Montag seine Prognose für das Gesamtjahr an. Trotz des laufenden Umbaus plane QSC 2010 alle wesentlichen Kennzahlen zu steigern, schrieb Unternehmenschef Bernd Schlobohm im Geschäftsbericht an seine Aktionäre. Die Aktie legte vorbörslich um fast fünf Prozent zu.
Der im TecDax notierte Telekomanbieter will sich vom reinen Netzbetreiber zum Anbieter von Telekom-Dienstleistungen wandeln und setzt mehr und mehr auf das lukrativere Geschäft mit Telekommunikationslösungen. "Die zweistelligen Zuwachsraten bei den IP-basierten Umsätzen zeigen, dass QSC sich mit diesen Initiativen auf einem guten Weg befindet", so Schlobohm.
GEWINN SOLL SICH VERDREIFACHEN
Nach einem starken zweiten Quartal will QSC in diesem Jahr einen für die Geschäfte zur Verfügung stehenden Geldeingang (Free Cashflow) von mehr als 25 Millionen Euro erwirtschaften. Bislang waren mehr als 22 Millionen Euro geplant. Ausserdem soll sich der Konzerngewinn auf mehr als 16 Millionen Euro verdreifachen (2009: 5,5 Mio Euro). Für Umsatz und Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stellt QSC nach wie vor eine Steigerung in Aussicht. Eine Dividende sollen die Aktionäre aber erst für das Geschäftsjahr 2011 erhalten.
Im zweiten Quartal übertraf das auf Mittelstandskunden spezialisierte Unternehmen die Erwartungen von Analysten. Der Umsatz legte auf 104,9 Millionen Euro zu nach 103,7 Millionen Euro im Vorjahr. Ein Rückgang bei den klassischen Produkten eines Netzbetreibers wurde von Erlösen mit IP-basierten Produkten und Diensten ausgeglichen. Auch im umsatzstärksten Segment, dem Wholesale-Geschäft mit Grosskunden wo QSC klassischerweise sein Netz an andere Anbieter weiter vermietet, verkaufen die Kölner inzwischen Dienstleistungen wie IP-basierte Telefonanlagen an Drittanbieter.
HÖHERE MARGEN
Dieses Geschäft wirft auch höhere Margen ab: So legte die EBITDA-Marge um einen Prozentpunkt auf 19 Prozent zu. Das EBITDA stieg auf 19,7 Millionen Euro (Vorjahr: 19,0 Mio Euro). Dank niedrigerer Abschreibungen auf das Netz verdoppelte sich der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT). Unterm Strich verdiente QSC 4,3 Millionen Euro nach 1,1 Millionen Euro im Vorjahr. Der Free Cashflow im zweiten Quartal verdreifachte sich auf 7,6 Millionen Euro nach 2,6 Millionen Euro im Vorjahr. Sein Schulden hatte QSC schon im vergangenen Jahr abgebaut - die Nettoliquidität stieg nun auf 12,9 Millionen Euro./ang/fn/zb

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