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FRANKFURT (awp international) - Die Kapitalerhöhung der Commerzbank zur Rückzahlung der Staatshilfen hat aus Sicht der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) vorerst keine Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit der Bank. Die Agentur bestätigte am Donnerstag ihr Langfrist-Rating mit der Note "A" und das Kurzfrist-Rating mit "A-1". Der Ausblick bleibe jedoch negativ. Commerzbank-Finanzchef Eric Strutz hatte bereits am Mittwoch gesagt, dass die Rückführung der Staatshilfen die Ratings des Dax-Konzerns voraussichtlich nicht beeinflussen würde.
"Obwohl das Eigenkapital der Commerzbank durch die Massnahme nach unserer Einschätzung um etwa vier Milliarden Euro schrumpft, halten wir es für einen positiven Schritt, um die künftigen Kapitalanforderungen von 'Basel III' zu erfüllen", sagte S&P-Analyst Harm Semder. Schliesslich dürfe die Bank die erhaltenen Staatshilfen von zuletzt 16,2 Milliarden Euro nur noch bis zum Jahr 2017 ihrem Kernkapital zurechnen. Den negativen Ausblick für die Bank will S&P erst zurücknehmen, wenn die Commerzbank den begonnenen Umbau ihres Geschäfts erfolgreich fortsetzt und sich von der Unterstützung des Staates weiter freischwimmt.
Die Commerzbank hatte am Mittwoch angekündigt, die in der Finanzkrise erhaltenen Stillen Einlagen des Bankenrettungsfonds Soffin bis Mitte Juni um 90 Prozent auf dann 1,9 Milliarden Euro zurückzuführen. Dazu soll das Eigenkapital der Bank um elf Milliarden Euro erhöht werden. Allerdings erwirbt der Staat im Gegenzug neue Aktien der Bank, sodass er mit 25 Prozent plus eine Aktie an dem Dax-Konzern beteiligt bleibt. Die verbliebenen Stillen Einlagen will die Commerzbank spätestens im Jahr 2014 an den Soffin zurückgeben./stw/dct/he

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