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LONDON (awp international) - Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Libyens auf Ramschniveau gesenkt. Angesichts der höchst unsicheren politische Situation seien Anlagen in Libyen nur noch spekulativ, obwohl das Land über die grössten bekannten Ölvorkommen Afrikas verfüge und keine Schulden habe. So begründete die in London ansässige Agentur die Herabstufung. Sie senkte die Bewertung des Landes um drei Schritte von BBB auf BB. Damit rät sie nun explizit von Investments in dem Land ab. Erst in der vergangenen Woche hatte die Agentur das Rating von BBB+ auf BBB herabgestuft.
Das libysche Bruttosozialprodukt bestehe zu mehr als der Hälfte aus Öl- und Gas-Produktion, erklärte Fitch. Die Öllieferung sei bereits um die Hälfte eingebrochen. Die Gefahr sei hoch, dass die Produktionsanlagen langfristige Schäden davontrügen. Ein weiteres Problem sei es, dass die ausländischen Arbeiter - rund eine Million bei einer Bevölkerung von 6,7 Millionen Einwohnern - das Land zum grössten Teil verlassen hätten.
Der Machtwechsel in Libyen werde voraussichtlich länger dauern als in Ägypten oder Tunesien, urteilte Fitch. Es gebe keine formale Verfassung. Daher sei kein anerkannter Weg vorhanden, die politische Macht an einen neue Führung zu übergeben./oho/DP/bgf

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