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LONDON (awp international) - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat ihre Einstufung für Portugal erneut gesenkt. Nur vier Tage nach ihrer jüngsten Abstufung stufte S&P die langfristige Kreditwürdigkeit des Landes von 'BBB' auf 'BBB-' herab. Den aktuellen Schritt begründete S&P am Dienstag in London damit, dass Portugal wahrscheinlich unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen muss und daher seine Schulden neu ordnen muss. Die S&P-Analysten gehen davon aus, dass die Verschuldung des Landes 2013 sinken könnte und Portugal den Anforderungen des EU-Rettungspakets ohne Schuldenschnitt erfüllen kann. Allerdings bestehe die Gefahr, dass die derzeit laufenden Papiere künftig als nachrangige Anleihen eingestuft werden. Der Ausblick bleibe zudem negativ. Damit droht dem Land bald eine neue Abstufung.
Sollte S&P Portugal erneut abstufen, würden die Anleihen den Status des so genannten "Investment Grade" verlieren, das S&P für solide Schuldner vergibt. Bei allen Bewertungen darunter handelt es sich nach der Einstufung S&Ps um Anlagen mit stark spekulativem Charakter. Im Börsen-Jargon werden S&P-Noten unter der Stufe 'BBB' auch als Ramsch-Status bezeichnet. Unter den europäischen Ländern hat derzeit nur Griechenland solch eine Bewertung. Die Bonität Griechenlands senkte S&P am Dienstag auf "BB-". Zum Vergleich: Deutschland hat die Höchstnote "AAA" von S&P./zb/bgf

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