Navigation

Ratiopharm: Einzelne Gebote für über 2,3 Mrd Euro (Kreise)

Dieser Inhalt wurde am 03. Dezember 2009 - 17:10 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Der Verkauf des Ulmer Generika-Herstellers Ratiopharm hat eine weitere Hürde genommen. In einer zweiten Bieterrunde, die am heutigen Donnerstag endete, seien einzelne Gebote in Höhe über 2,3 Milliarden Euro eingegangen, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag aus Finanzkreisen. Alle der zehn bis zwölf bisherigen Interessenten aus der ersten Runde hätten auch in der zweiten Runde Gebote für Ratiopharm auf den Tisch gelegt. Priorität hat den Kreisen zufolge weiterhin der Verkauf von Ratiopharm als Ganzes. Der Verkaufsprozess wird von der Commerzbank und der Royal Bank of Scotland betreut. Sowohl die betreuenden Banken als auch Ratiopharm lehnten einen Kommentar ab.
Der zur Merckle-Gruppe gehörende Vermögensverwalter VEM will den Verkauf von Deutschlands zweitgrösstem Generika-Hersteller im ersten Quartal 2010 abschliessen. Laut Kreisen soll die nächste Runde mit weniger Bietern Anfang des kommenden Jahres starten.
In der zweiten Runde haben den Kreisen zufolge die Finanzinvestoren TPG, Goldman Sachs im Konsortium mit Advent sowie KKR und Permira verbindliche Angebote abgegeben. Unter den strategischen Investoren aus der Pharmabranche werden neben dem weltgrössten Generikahersteller Teva Pharmaceuticals der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis , der US-Generikahersteller Mylan und vereinzelt auch Pfizer genannt./ep/tw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?