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(Meldung mit weiteren Einzelheiten und Aussagen aus Medienorientierung ergänzt)
Solothurn (awp) - Die Regiobank Solothurn hat 2010 die Gewinnzahlen trotz starken Margendrucks weiter steigern können. Zudem konnte die Regionalbank ihre Bilanzsumme nicht zuletzt dank eines weiterhin guten Zuflusses von Kundengeldern deutlich ausdehnen. Die Aktionäre erhalten eine unveränderte Dividende von 6 CHF pro Aktie.
Die Regiobank könne auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken, sagte Verwaltungsratspräsident Felix Leuenberger an einer Medienorientierung in Solothurn. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 2,7% auf 17,9 Mio CHF, der Reingewinn stieg um 3,7% auf ein neues Höchstresultat von 6,8 Mio CHF. Zudem hat die Bank ihr Eigenkapital weiter stärken können.
Der Betriebsertrag verbesserte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,3% auf 38,6 Mio CHF. Dies obwohl das Hauptgeschäft der Bank, das Zinsgeschäft, nur gerade ein Plus von 0,4% auf 27,8 Mio CHF aufwies. Die Zinsmarge sei weiter zurückgegangen, zudem sichere sich die Bank gegen die Auswirkungen steigender Zinssätze ab, begründete CEO Markus Boss die nur geringe Zunahme.
Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte die Bank den Erfolg um 16,0% auf 5,1 Mio CHF erhöhen. Hier mache sich der Auf- und Ausbau der Aktivitäten im Private Banking bemerkbar, so Boss: "Wir können nun die Früchte dieser Expansion ernten." Im Handelsgeschäft resultierte ein Erfolg von 1,8 Mio CHF (+9,2%), während sich der übrige ordentliche Erfolg auf 3,9 Mio CHF mehr als verdoppelte.
Einen starken Anstieg beim Geschäftsaufwand (+13,7% auf 20,7 Mio CHF) führte Boss zum grössten Teil auf eine Änderung der Verbuchungsrichtlinien beim Personalaufwand zurück. Der Sachaufwand blieb dagegen fast unverändert. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich allerdings auf 53,5% von vorher 51,0%.
Die Bilanzsumme des Instituts dehnte sich per Ende Jahr um 6,7% auf 1,98 Mrd CHF aus. Die der Bank anvertrauten Kundengelder stiegen um 6,8% auf 1,44 Mrd CHF, was die Verantwortlichen auf das Vertrauen der Kundschaft und auf die starke Verankerung der Bank in der Region zurückführten.
Dagegen erhöhten sich die Ausleihungen mit einem Plus von 4,2% auf 1,72 Mrd CHF etwas langsamer, wobei das Wachstum auf die starke Zunahme der Hypothekarkredite um rund 5,7% zurückzuführen war. Die Regiobank wende aber unverändert ihre vorsichtigen Finanzierungsgrundsätze an, betonte Boss. Im Marktgebiet der Bank sei bei den Immobilienpreisen keine Blase zu erkennen.
Die im vergangenen Jahr durchgeführte Kapitalerhöhung brachte der Regiobank fast 25 Mio CHF neues Eigenkapital ein. Zudem bildete die Bank Reserven von 6,9 Mio CHF. Damit stieg das Eigenkapital auf 7,7% der Bilanzsumme. Der Eigenmitteldeckungsgrad übertreffe mit 181% nicht nur die jetzt gültigen FINMA-Regelungen, sondern auch allfällige neue Vorschriften des Regulators, sagte VR-Präsident Leuenberger.
Mit der Kapitalerhöhung stieg der Bestand an Aktionären um 610 auf neu 5'158. Die Einwohnergemeinde Solothurn als grösste Aktionärin hält nur noch etwas über 20% der Anteile nach zuvor 30% . Weitere grosse Aktionäre gebe es nicht, sagte Leuenberger: "Der nächst grössere Aktionär hält bereits deutlich unter 1000 Aktien."
tp/uh

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