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(Neu: Bestellung zweier Airbus Flugzeuge)
CRAWLEY/HANNOVER (awp international) - Der grösste europäische Reiseveranstalter Tui Travel profitiert vom Konjunkturaufschwung und der wachsenden Reiselust in Europa. Für die Sommersaison seien bislang in den wichtigsten Märkten 8 bis 16 Prozent mehr Buchungen eingegangen als vor einem Jahr, teilte das Unternehmen am Donnerstag bei einem Investorentag mit. Bei Tui Travel ist das Pauschalreisegeschäft des Tui-Konzerns (Hannover) nach einer Fusion mit dem britischen Anbieter First Choice gebündelt.
In Deutschland zählt Tui Travel bislang 15 Prozent mehr Kunden, der Umsatz wuchs dank gestiegener Preise um 18 Prozent. Auch in der laufenden Wintersaison verbuchte der Reiseveranstalter deutliche Zuwächse.
Die höheren Buchungszahlen und der eingeschlagene Sparkurs hätten sich auch beim Ergebnis niedergeschlagen. Das operative Ergebnis sei - bereinigt um Umstrukturierungskosten und andere Sondereffekte - im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember um 20 Millionen britische Pfund (23 Mio Euro) verbessert worden.
Eine konkrete Zahl nannte Tui Travel dazu nicht. Die Einzelheiten sollen am 3. Februar vorgelegt werden. Gewöhnlich schreiben Reiseveranstalter im ersten Quartal aber Verluste, weil sie ihre Gewinne erst in den wichtigen Sommermonaten realisieren können.
Ausbauen will Tui Travel das Internet-Geschäft. "Es gibt bei unseren Kunden einen klaren Trend, die Reisen online zu buchen", sagte Tui-Travel-Chef Peter Long. Deswegen investiere das Unternehmen verstärkt in die Online-Vermarktung seiner Urlaubsangebote. Bei der deutschen Tochter liegt der Anteil der Pauschalreisebuchungen im Internet aber immer noch unter zehn Prozent.
Den eingeschlagenen Sparkurs will Tui Travel konsequent fortsetzen. Von dem bestehenden Einsparziel von 89 Millionen Pfund seien bereits zwei Drittel erreicht, sagte Long. Die verbleibenden Sparmassnahmen will er bis 2013 umsetzen. Zusätzliches Einsparpotenzial sieht Long bei den IT-Systemen. In Deutschland, Grossbritannien und Frankreich, wo Tui Travel den grössten Teil seines Geschäfts macht, sollen die Computersysteme ausgetauscht werden mit dem Ziel, dass künftig mehr Prozesse automatisch ablaufen können.
Für die französische Airline-Tochter Corsairfly bestellte Tui Travel zudem zwei neue Grossraumjets des Typs A330-300. Die beiden Maschinen der EADS-Tochter Airbus sind für den Einsatz auf den populären Transatlantikverbindungen der Fluggesellschaft von Paris in die französische Karibik, nach Nordamerika und Destinationen im Indischen Ozean vorgesehen./emt/stw/DP/dc

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