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FRANKFURT (awp international) - Die Renditen griechischer Staatsanleihen sind nach der Einigung zwischen Deutschland und Frankreich auf eine Beteiligung privater Gläubiger beim neuen Hilfspaket für Griechenland deutlich gefallen. Die Rendite zehnjähiger Staatsanleihen sank am Freitag um 1,11 Prozentpunkte auf 16,310 Prozent. Zum Vergleich: Deutsche Anleihen rentierten mit 2,960 Prozent. Noch drastischer war der Rückgang im zweijährigen Bereich. Hier fiel die Rendite um 2,20 Prozentpunkte auf 25,346 Prozent (Deutschland: 1,507%).
Deutschland und Frankreich fordern eine rasche Lösung für ein zweites Griechenland-Rettungspaket. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy betonten am Freitag bei einem Treffen in Berlin, die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger müsse im Einvernehmen mit der EZB erfolgen. Die Notenbank hatte zuvor die deutsche Initiative angezweifelt. Sarkozy sprach nun von einem "Durchbruch". Merkel fügte an, eine Beteiligung nach der "Wiener Initiative" sei eine gute Ausgangsbasis. Bei dieser Variante handelt es um einen Tausch alter gegen neue Staatsanleihen.
Von der Einigung profitierten auch die Anleihen anderer Randländer der Eurozone. So gingen auch die Renditen für irische, italienische und spanische Anleihen merklich zurück. Die Risikoaufschläge waren zuletzt aus Angst vor Ansteckungsgefahren deutlich gestiegen./jsl/stb

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