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Repower/GV: Alle Anträge gutgeheissen - Kohlekraftwerk-Engagement kritisiert

Dieser Inhalt wurde am 10. Mai 2010 - 17:25 publiziert

Pontresina GR (awp/sda) - Die Aktionäre der Repower AG haben sämtliche Anträge des Verwaltungsrates gutgeheissen, darunter eine Dividendenerhöhung um 1 auf 8 CHF je Inhaberaktie bzw. Partizipationsschein sowie die Namensänderung von Rätia Energie AG auf Repower AG, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
211 Aktionäre fanden sich in Pontresina zur Generalversammlung ein. Sie vertraten 93% des Kapitals. Grösster Aktionär der Repower ist der Kanton Graubünden mit einem Kapitalanteil von 46%.
Im Hinblick auf das laufende Jahr sagte CEO Kurt Bobst, der Ausblick falle nicht leicht, weil das Umfeld generell äusserst schwierig bleibe. Man müsse mit weiteren wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten rechnen. Unter diesem Vorbehalt rechne das Unternehmen mit Ergebnissen, die leicht unter jenen des Vorjahres liegen. Repower sei 2010 plangemäss gestartet, so Bobst.
Zwei Aktionäre kritisierten das Engagement der Bündner Energiegesellschaft an Kohlekraftwerken im norddeutschen Brunsbüttel sowie im italienischen Kalabrien. Dem Verwaltungsrat übergaben sie einen Fragenkatalog. Verwaltungsratspräsident Eduard Rikli versprach an der Versammlung eine schriftliche Beantwortung der Fragen
Ein Antrag der zwei Einzelaktionäre, dem Verwaltungsrat die Entlastung zu verweigern, weil er es verpasst habe, den Kurs der Geschäftsleitung zu korrigieren, wurde bei 70 Enthaltungen abgelehnt.

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