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Rheinmetall macht Übernahmeangebot für norwegischen Waffensystem-Hersteller

Dieser Inhalt wurde am 06. Mai 2010 - 08:51 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Der Automobilzulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hat den Aktionären der norwegischen Simrad Optronics ein Übernahmeangebot unterbreitet. Das Düsseldorfer Unternehmen biete 8,25 Norwegische Kronen (rund 1,05 Euro) je Aktie und wolle den Hersteller von Waffensystemen vollständig übernehmen, teilte Rheinmetall am Donnerstag mit. Insgesamt sei das Gebot damit rund 75,4 Millionen Euro (591 Mio Kronen) wert.
Die Führung von Simrad Optronics unterstütze die Übernahme und empfehle den Aktionären die Annahme des Angebots. Simrad Optronics mit Sitz in Notteroy (Norwegen) stellt den Angaben zufolge Komponenten für fernbedienbare Waffenstationen, elektro-optische Geräte und Upgrades von Waffensystemen her. Mit rund 200 Beschäftigten erwirtschaftete die Gesellschaft 2009 einen Umsatz von umgerechnet rund 80 Millionen Euro. Rheinmetall hatte angekündigt, in diesem Jahr in der Rüstungssparte auch durch kleinere und mittlere Zukäufe wachsen zu wollen. Die Bilanz für das erste Quartal wollen die Düsseldorfer am Freitag (7. Mai) vorstellen./dct/tw

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