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Genf (awp) - Die Compagnie Financière Richemont AG hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (Oktober bis Dezember) den Umsatz um 33% auf 2'107 (VJ 1'585) Mio EUR deutlich gesteigert. Zu konstanten Wechselkursen, also in Lokalwährungen, betrug das Wachstum noch 23%, wie der Luxusgüterhersteller am Montag mitteilte. Ohne die im April 2010 zugekaufte britische Onlinehändlerin NET-A-PORTER.COM stieg der Umsatz in Lokalwährungen um 19%.
Damit hat der Luxusgüterkonzern die Schätzungen der Analysten übertroffen. Diese hatten im Vorfeld im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 2'009 Mio EUR gerechnet. Die Schätzungen lagen in einer Bandbreite von 1'930 Mio bis 2'057 Mio CHF. Am Markt wurde allerdings in der vergangenen Woche darüber spekuliert, dass der Umsatz um 30% und mehr gewachsen ist.
Die Gruppe zu der Marken wie Vacheron Constantin, Baume & Mercier, Lange & Söhne, Cartier, IWC oder Montblanc angehören, hat den Umsatz erneut in Asien (+57% in EUR, +42% in LW) stark gesteigert. Aber auch in Europa (+20%; +17%) und in der Region Americas (+27%; +17%) wuchsen die Verkäufe deutlich im zweistelligen Bereich. In Japan stieg der Umsatz in der Berichtswährung um 21% in Lokalwährungen dagegen nur um 3%.
Richemont habe sich im abgelaufenen Quartal gut entwickelt und von einem guten Umsatzwachstum profitiert, wird der Executive Chairman und CEO Johann Rupert in der Mitteilung zitiert. Allein im Monat Dezember ist der Umsatz in Euro (ohne NET-A-PORTER) um 17% gestiegen.
Allerdings dürfte sich das vierte Quartal aufgrund der höheren Vorjahresbasis schwieriger gestalten, so Rupert weiter. Ausserdem werde die Marge vom starken Franken negativ beeinflusst, da die Gruppe zu einem Grossteil in der Schweiz produziert. Die geplanten Veränderungen in den Produktlinien dürften ebenfalls auf die Marge drücken.
mk/rt

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