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NEW YORK (awp international) - Blackberry-Smartphones bleiben ein gutes Geschäft, auch wenn die Rivalen Apple und Google sie immer stärker in die Zange nehmen. Der Gewinn des kanadischen Blackberry-Anbieters Research In Motion (Research In Motion (RIM) ) sprang in den vergangenen drei Monaten im Jahresvergleich um gut zwei Drittel auf 796,7 Millionen Dollar hoch.
Der Umsatz stieg in dem Ende August abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 31 Prozent auf 4,62 Milliarden Dollar. RIM gewann binnen drei Monaten 4,5 Millionen neue Blackberry-Kunden. Insgesamt gibt es damit weltweit mehr als 50 Millionen Blackberry-Nutzer, wie Research In Motion nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.
Das Geschäft lief damit besser als von Marktexperten erwartet, auch wenn der Marktanteil der Blackberrys in diesem Jahr immer noch schrumpfen dürfte. Analysten hatten unter anderem befürchtet, dass Probleme mit Regierungen in Indien und arabischen Ländern RIM deutlich gebremst haben könnten. Die Staaten fordern Zugriff auf verschlüsselte E-Mails der Nutzer in ihren Ländern, mit der Begründung, sonst könnten Terroristen die Handys für Anschläge nutzen. RIM stellt sich aber quer und entgegnet, das sei derzeit technisch gar nicht möglich. Zuletzt ist eine drohende Abschaltung des Dienstes in Indien für zunächst zwei Monate aufgeschoben worden.
Apple und grösstenteils auch Google setzen auf einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen), während viele langjährige Blackberry-Kunden auf eine Tastatur schwören. RIM versucht, mit dem im August herausgebrachten Torch 9800 das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Das Torch hat einen Touchscreen und zusätzlich zum Ausschieben die bekannte Blackberry-Tastatur. Das Gerät wurde zu einer Art Lackmus-Test für RIM, nachdem Analysten sich zunächst skeptisch geäussert hatten. RIMs Co-Chef Jim Balsillie sprach zur Zahlenvorlage vom erfolgreichsten Produktstart in der Geschichte des Unternehmens, nannte aber keine Absatzzahlen. RIM verkaufte im Quartal insgesamt gut zwölf Millionen BlackBerrys.
Der Markt für Smartphones - Handys mit Computerfunktionen - wächst schnell und ist hart umkämpft. RIM ist die Nummer zwei der Smartphone-Anbieter hinter dem derzeit schwächelnden Nokia-Konzern. Der Rivale Apple mit seinem iPhone kommt aber immer näher und die von vielen Herstellern angebotenen Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android holen mit noch grösseren Schritten auf. In ein paar Jahren, so schätzen Marktforscher, könnte Android an allen anderen Systemen vorbeiziehen. So rechnen zum Beispiel die Marktforscher von Gartner, dass RIMs Anteil von 17,5 Prozent in diesem Jahr bis 2014 auf 11,7 Prozent fällt.
Zudem will Nokia nicht kampflos aufgeben und hofft, unter einem neuen Chef und mit neuen Geräten die Spitzenposition zu verteidigen. Auch der Software-Riese Microsoft bringt bis Ende des Jahres sein lange erwartetes neues Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 heraus, mit dem er verlorenes Terrain wieder gutmachen will.
so/das/DP/stk

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