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MELBOURNE (awp international) - Der britisch-australischen Bergbaukonzern Rio Tinto hat wegen mehrerer Wirbelstürme und des verheerenden Hochwassers in Australien im ersten Quartal deutlich weniger Rohstoffe gefördert. So brach die Produktion von Kokskohle im Vergleich zum Schlussquartal 2010 um 29 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das waren auch 12 Prozent weniger als im ersten Quartal 2010. Die weltweite Eisenerzförderung des Konzerns sank um 16 Prozent zum Vorquartal und um 3 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 42 Millionen Tonnen.
Zu Jahresbeginn hatten gleich drei tropische Wirbelstürme die riesigen Eisenerzminen von Rio Tinto in Westaustralien getroffen. Hinzu kamen die wochenlangen Überschwemmungen im östlichen Bundesstaat Queensland, die zahlreiche Kohleförderstätten lahmlegten. Inzwischen erhole sich die Produktion an den meisten Stellen aber, sagte Rio-Tinto-Chef Tom Albanese. Zudem profitiere sein Unternehmen von den anhaltend hohen Rohstoffpreisen./enl/stb/wiz

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