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(Ergänzt um Analystenkommentare sowie um NICE-Aussagen zu Tarceva)
Basel (awp) - Die Roche-Tochter Genentech hat mit dem Augenheilmittel Lucentis in zwei je 24 Monate laufenden Phase-III-Studien (RISE und RIDE) positive Ergebnisse erzielt. So seien bei der Behandlung von Patienten, welche an einem diabetischen Makular-Ödem (DME) leiden, positive Resultate erzielt worden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.
Die Studien hätten gezeigt, dass signifikant mehr mit Lucentis behandelte Patienten nach 24 Monaten ein besseres Sehvermögen hatten als die mit Placebo behandelten. Analysen hätten gezeigt, dass Lucentis-Patienten eher eine sogenannte 20/40 Sehkraft erlangten. Mit diesem Sehvermögen kann in vielen US-Bundesstaaten eine Fahrerlaubnis erlangt werden. Bereits Ende März hatte Roche mitgeteilt, dass die Studien den primären Endpunkt erreicht hatten.
Analysten werteten die Nachricht als positiv. So zeige die Studie noch einmal die Vorteile von Lucentis gegenüber dem 40fach billigeren Avastin mit dem gleichen Wirkmechanismus, stellt die ZKB fest: Damit dürfte der "off-label"-Gebrauch von Avastin damit weiter zurückgehen. Auch Wegelin bewertet die Nachricht positiv und empfiehlt langfristigen Anlegern, die jüngsten Kursrücksetzer für den Kauf von Roche zu nutzen.
Weniger positive Nachrichten kommen für Roche allerdings von Grossbritannien. Die britische Gesundheitsbehörde NICE spricht keine Empfehlung für Tarceva (Erlotinib) für die Erhaltungsbehandlung nach der Chemotherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs aus. Es sei nicht sicher, ob das Medikament angesichts seiner hohen Kosten den Patienten genug Nutzen bringe, erklärte die Behörde.
ps/tp

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