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Basel (awp) - Roche konnte den Umsatz in der Pharma-Division im Geschäftsjahr 2009 um 8% auf 38'996 Mio CHF steigern. In Lokalwährungen (LW) belief sich der Anstieg auf 11%. Der Betriebsgewinn vor Sonderpositionen stieg um 9% auf 14'154 Mio CHF (+15% in LW). Diese Zunahme sei vor allem auf den Erfolg der wichtigsten pharmazeutischen Produkte sowie die kontinuierlichen Massnahmen zur Effizienzsteigerung zurückzuführen, teilte der Pharmakonzern am Mittwoch mit.
Wegen der weltweiten Ausbreitung des pandemischen Influenza-A-Virus H1N1 nahm die Nachfrage nach Tamiflu ab dem zweiten Quartal stark zu. Weltweit beliefen sich die Verkäufe des Grippemedikaments auf 3,2 Mrd CHF und legten damit gegenüber dem Vorjahr um 435% oder 2,6 Mrd CHF zu. Die Verkäufe zur Pandemievorsorge summierten sich im Berichtszeitraum auf 1,9 Mrd CHF.
Insgesamt trug das Grippemedikament 2,6 Mrd CHF oder 7 Prozentpunkte zum Verkaufsplus der Division Pharma bei. Ohne Berücksichtigung des Absatzes von Tamiflu stiegen die Umsätze der Division um 4%. Als Ursache dafür sieht der Konzern in erster Linie die starke Nachfrage nach Schlüsselprodukten wie Avastin, Herceptin, MabThera/Rituxan, Lucentis, Mircera, Tarceva, Activase/TNKase und Actemra/RoActemra.
Die Verkäufe des umsatzstärksten Medikaments Avastin (Bevacizumab) zur Behandlung von fortgeschrittenem Dickdarm-, Enddarm-, Brust-, Lungen- und Nierenkrebs stiegen um 21% auf 6,2 Mrd CHF. Roche führt die "soliden zweistelligen Wachstumsraten" in allen Regionen vor allem auf die zunehmende Verwendung des Medikaments in der Behandlung von Dickdarm-, Enddarm-, Brust- und Lungenkrebs zurück.
Der Gesamtumsatz (Onkologie und rheumatoide Arthritis) des zweitstärksten Medikamentes MabThera/Rituxan (Rituximab) zur Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL), der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) und der rheumatoiden Arthritis (RA) stieg um 6% auf 6,1 Mrd CHF. Die Verkäufe von Herceptin (Trastuzumab) zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs nahmen um 8% auf 5,3 Mrd CHF zu, was Roche hauptsächlich auf die zunehmende Verwendung zur Therapie von Brustkrebs im Frühstadium und die steigende Marktdurchdringung in Osteuropa zurückführt.
Zu den Verkaufssteigerungen der Division haben den Angaben zufolge alle Regionen beigetragen. So glichen in den Vereinigten Staaten die Zuwachsraten bei onkologischen Schlüsselprodukten sowie bei Tamiflu und Lucentis sowohl die Verkaufsrückgänge bei CellCept und Boniva als auch den Wegfall von Raptiva aus. In Westeuropa bestimmte die Nachfrage nach Tamiflu, Avastin, MabThera und Mircera die Verkäufe und kompensierte die Umsatzrückgänge bei NeoRecormon. Chugai verzeichnete in Japan starke Umsatzzuwächse, für die vor allem Tamiflu, wichtige Krebsmedikamente, und Actemra verantwortlich zeichneten. In den übrigen Regionen schliesslich prägten Tamiflu, wichtige Krebsmedikamente und Pegasys die Verkäufe.
Anfang 2010 umfasste die Forschungs- und Entwicklungspipeline der Division rund 111 Projekte in den Phasen I bis III der klinischen Erprobung. Darunter befinden sich 59 neue Wirkstoffe und 52 zusätzliche Indikationen. Zehn neue Wirkstoffe sind in der späten klinischen Entwicklung oder stehen kurz davor, diese zu erreichen. Darüber hinaus befassen sich 30 Projekte der Phase III mit zusätzlichen Indikationen für Schlüsselprodukte.
Die Division Pharma sei 2010 "mit starkem Verkaufswachstum" gestartet, heisst es weiter. Für das Gesamtjahr wird für die Division, ebenso wie für die Gruppe, ein mittleres einstelliges Verkaufswachstum erwartet.
ch/gab

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