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Roche klagt in den USA gegen Credit Suisse (AF)

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2009 - 13:40 publiziert

(Mehr Details, Stellungnahme Credit Suisse)
Basel (awp/sda) - Der Basler Pharmakonzern Roche hat in den USA gegen die Grossbank Credit Suisse eine Klage eingereicht. Diese steht in Zusammenhang mit Wertpapiertransaktionen, wie ein Roche-Sprecher am Dienstag Angaben der Westschweizer Zeitung "Le Temps" bestätigte.
Weitere Auskünfte wollte der Sprecher mit Blick auf das hängige Verfahren nicht erteilen. Eingereicht wurde die Klage bereits am 13. Oktober beim New York Southern Federal District Court, wie aus dessen Website ersichtlich ist.
Roche gehört neben GlaxoSmithKline oder StMicroelectronics zu jenen Unternehmen, die in den USA von einem Ex-Broker der Credit Suisse und dessen Partner systematisch getäuscht worden sein sollen. Den beiden wurde in den USA wegen Betrugs der Prozess gemacht. Die Deliktsumme wird auf rund eine Milliarde Dollar beziffert.
Die Broker haben Anlegern statt staatlich gesicherte Studentenanleihen unauthorisiert sogenannte Auction Rate Securities (ARS) verkauft. Roche soll in solche riskanten Papiere ungewollt 545 Mio USD gesteckt haben. Die Credit Suisse wehrt sich gegen die Klage, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.
Im Fall des Halbleiterherstellers STMicroelectronics hatte ein US-Schiedsgericht die Credit Suisse im Februar verpflichtet, für 400 Mio USD ARS-Wertpapiere zurückzunehmen. Die Grossbank zog diesen Entscheid jedoch weiter. Das Verfahren ist laut dem Sprecher noch hängig. Für ARS-Fälle nahm die Credit Suisse Rückstellungen von insgesamt 766 Mio CHF vor.
ch

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