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(ergänzt mit Analysten-Kommentar, Aktienkurs)
Basel (awp) - Roche hat mit einer Phase-II-Studie zum Medikament Vismodegib bei der Behandlung von Hautkrebs offenbar gute Resultate erzielt. Vismodegib habe positive Resultate bei Patienten mit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom (BCC) gezeigt, bei denen eine Operation nicht in Frage komme, teilte der Pharmakonzern am Montag mit. Vismodegib ist ein oral verabreichtes Prüfmedikament, welches die Signalweiterleitung im sogenannten Hedghog-Signalweg selektiv hemmt.
Dies spiele bei über 90% aller BCC-Erkrankungen eine Rolle. Das Basalzellkarzinom ist eine Form von Hautkrebs, welche eine entstellende und stark beeinträchtigende Auswirkung haben und schliesslich auch lebensbedrohend sein könne, so Roche.
Die Studie habe gezeigt, dass Vismodegib bei 43% der Patienten mit lokal fortgeschrittenem Basalzellkarzinom und bei 30% der Patienten mit metastasierendem Basalzellkarzinom die Tumore erheblich habe schrumpfen lassen oder sichtbare Läsionen geheilt habe. Als häufigste Nebenwirkungen habe es Muskelkrämpfe, Haarausfall, veränderte Geschmacksempfindungen, Gewichtsverlust oder Übelkeit gegeben.
Analysten begrüssen die News. Die Analysten der ZKB könnten sich eine provisorische Zulassung bereits im ersten Halbjahr 2012 vorstellen. Bei 2 Mio Neuerkrankungen weltweit jedes Jahr gehen sie von einem Umsatzpotenzial von 2 Mrd CHF aus, heisst es im "Daily Market Opinion" vom Montag.
Etwas zurückhaltender ist man bei Vontobel. Aus wissenschaftlicher Sicht sei die Blockierung des Hedgehog-Signalwegs zwar ein bedeutender Erfolg, aus geschäftlicher Sicht dürften die Auswirkungen für Roche aber äusserst begrenzt sein. Die Bank gibt derzeit noch keine finanziellen Schätzungen für dieses Medikament ab. Sie schätzt das Umsatzpotenzial auf rund 250 Mio CHF.
Weiterhin positiver Nachrichtenfluss beim Produktekandidat Vismodegib oder GDC-0449, welches zusammen mit Curis Inc. entwickelt werde, so der Kommentar bei Wegelin. Allerdings dürfte dies für den "Bon" kaum kurswirksam sein, auch weil bereits am 1. April an der American Association for Cancer Research-Konferenz in Orlando über die Studie berichtet worden sei. Dennoch werde einmal mehr aufgezeigt, dass sich in der Produktepipeline der Basler weiterhin vielversprechende Medikamenten-Kandidaten befänden. Das defensive Substanzpapier mit einer ansprechenden Dividendenrendite von 4,7% gehöre in den wieder etwas unsicheren Börsenzeiten weiterhin ins Portfolio, so die Ostschweizer Privatbanker.
Die Aktie verliert um 11.20 Uhr - allerdings in einem schwachen Gesamtmarkt (SMI -0,7%) - um 0,4% auf 139,20 CHF.
uh/cf

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