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Roche Q1: Umsatz von 11'120 Mio CHF (AWP-Konsens: 11'377 Mio) - Guidance best.

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche weist für das erste Quartal 2011 einen Gruppenumsatz von 11'120 Mio CHF aus, nach 12'245 Mio CHF in der entsprechenden Vorjahresperiode. Dies entspricht einem Umsatzrückgang um 9% in Schweizer Franken bzw. einem unveränderten Niveau in Lokalwährungen (LW). Ohne Tamiflu belief sich der Gruppenumsatz auf 10'868 Mio CHF, was in LW ein Zuwachs um 2% ergibt bzw. in CHF einem Rückgang um 7% entspricht
Im Bereich Pharma belief sich der Quartalsumsatz auf 8'712 (VJ 9'727) Mio CHF (-10% in CHF; -2% in LW), teilt Roche am Donnerstag mit. Im Bereich Diagnostics wurden 2'408 (2'518) Mio CHF umgesetzt (-4% in CHF; +6% in LW).
Damit hat der Pharmakonzern die Erwartungen des Marktes nicht erfüllt. Analysten haben im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Gruppenumsatz von 11'377 Mio CHF erwartet. Der Pharmaumsatz wurde auf 8'822 Mio CHF und die Diagnostika-Verkäufe auf 2'530 Mio CHF geschätzt.
In den einzelnen Regionen verzeichnete die Pharmasparte in den USA einen Umsatz von 3'322 (3'647) Mio CHF (-9% in CHF; +2% in LW), in Westeuropa von 2'209 (2'597) Mio CHF (-15% in CHF; -4 in LW), in Japan von 903 (988) Mio CHF (-9% in CHF; -7% in LW) sowie in den übrigen Märkten von 2'278 (2'495) Mio CHF (-9% in CHF; -3% in LW).
Unter den drei Top-Sellern überholte MabThera/Rituxan das Medikament Avastin mit Verkäufen von 1'556 Mio CHF (+7%), während Avastin infolge der Unsicherheiten um 6% auf 1'417 Mio CHF zurückging. In den USA sank der Avastin-Absatz dabei um 14%. Herceptin erreichte einen Umsatz von 1'386 Mio CHF (+8%).
"Aufgrund unserer Verkäufe im ersten Quartal sind wir gut unterwegs, um unsere für das Gesamtjahr gesteckten Ziele zu erreichen. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres haben sieben wichtige Studien der Phasen II und III positive Ergebnisse erzielt, was unsere Wachstumsperspektiven für die kommenden Jahre deutlich verbessert", wird CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert.
In der Folge hat das Management den zuletzt an der Generalversammlung Anfang März wiederholten Ausblick für 2011 bestätigt. So wird im laufenden Jahr für den Konzern und die Division Pharma mit einen Verkaufszuwachs in LW im unteren einstelligen Prozentbereich gerechnet - ohne die Verkäufe von Tamiflu. Die Diagnostik-Division soll wieder deutlich über dem Markt wachsen.
Beim Kerngewinn will der Konzern ein Wachstum im hohen einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen erreichen, dies trotz des zunehmend anspruchsvollen Marktumfelds und der Einführung einer Verbrauchssteuer in den USA. Die Dividende soll unverändert im Einklang mit dem geplanten Wachstum des Kerngewinnes je Aktie erhöht werden.
Auf der Grundlage des starken freien Geldflusses aus operativer Tätigkeit wird weiterhin damit gerechnet, dass der Konzern ab 2015 wieder über ein Nettobarvermögen verfügen wird.
Zudem verlaufe die Effizienzsteigerungsinitiative "Operational Excellence" nach Plan, wie es weiter hiess.
rt/ps

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