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DORTMUND (awp international) - Im Tarifstreit um höhere Löhne bei RWE haben Arbeitgeber und Gewerkschaften am Dienstag die Verhandlungen in der 6. Runde fortgesetzt. Zuvor hatten rund 1.500 Beschäftigte bei Warnstreiks vorübergehend die Arbeit niedergelegt. 700 davon protestierten am Verhandlungsort Dortmund. Betroffen war auch das Kohlekraftwerk Westfalen in Hamm, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi in Düsseldorf. Zwei Blöcke mit zusammen 320 Megawatt seien am Dienstagmorgen aus Sicherheitsgründen vorübergehend vom Netz genommen worden, bestätigte eine RWE-Sprecherin.
Die Gewerkschaften IG BCE und Verdi fordern für die 28.000 Beschäftigten in Deutschland 6,5 Prozent mehr Einkommen bei einjähriger Laufzeit. RWE bietet nach Verdi-Angaben bislang drei Prozent mehr Gehalt und eine Einmalzahlung für 16 Monate. "Wir erwarten bis zum Nachmittag eine Annäherung der Arbeitgeber", sagte Verdi-Landessprecher Günter Isemeyer in Düsseldorf. Andernfalls soll über Urabstimmungen und unbefristete Streiks entschieden werden.
Am Montag waren nach Gewerkschaftsangaben bereits bundesweit 4.500 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Erstmals waren auch Atomkraftwerke betroffen./wd/DP/dc

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