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Ryanair trotzt Kerosinpreisen und Aschewolke

DUBLIN (awp international) - Der irische Billigflieger Ryanair hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz Aschewolke, hoher Kerosinpreise und neuer Ticketsteuer an Höhe gewonnen. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen in den zwölf Monaten bis Ende März 375 Millionen Euro, rund 23 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz wuchs trotz gestrichener Strecken um 21 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Ryanair-Chef Michael O'Leary, dass die Zahl der Fluggäste um vier Prozent auf 75 Millionen zulegt. Die Ticketpreise dürften allerdings nur so weit steigen, dass das Unternehmen damit die höheren Kosten etwa für Treibstoff auffangen kann. Der Überschuss dürfte - Sonderfaktoren herausgerechnet - rund 400 Millionen Euro erreichen. Dies wäre etwa so viel, wie die Gesellschaft im Jahr 2010/2011 verdient hätte, wenn man die Flugausfälle infolge des Vulkanausbruchs in Island im April 2010 herausrechnet./stw/jha/tw

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