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BERLIN (awp international) - Saab-Eigner Victor Muller sieht den schwedischen Autobauer nicht in Zahlungsschwierigkeiten. "Saab ist ein zahlungskräftiges Unternehmen", sagte der niederländische Manager der "Autogazette" am Freitag. Probleme mit den Zulieferern, die wegen verzögerter Zahlungen ihre Lieferungen einstellten, führte Müller auf die Umstellung interner Abläufe zurück.
Unter dem Dach von General Motors (GM) habe Saab beispielsweise keine eigene Finanzabteilung gehabt. Nach dem Verkauf im vergangenen Jahr hätten die Geschäftsbeziehungen umgestellt werden müssen. Zu angeblich offenen Rechnungen in Millionenhöhe wollte sich Muller nicht äussern.
Bei Saab standen diese Woche mehrfach die Bänder still, weil Zulieferer und Logistiker die Lieferungen stoppten. Mit dem Logistiker Schenker sei eine Einigung erzielt worden, sagte Muller der Online-Publikation. "Mit den anderen stehen wir kurz davor."
Dass Saab im vergangenen Jahr einen Verlust von 218 Millionen Euro einfuhr, lag laut Muller im Rahmen der Erwartungen. Am Absatzziel von 80.000 Fahrzeugen in diesem Jahr hält Muller fest. 2010 waren 32.000 Wagen produziert worden. Bis 2012 soll der Absatz auf 120.000 Wagen anschwellen. Dann soll der schwedische Autobauer auch wieder schwarze Zahlen schreiben.
Den Abgang des langjährigen Saab-Chefs Jan Ake Jonsson will Muller nicht als Zeichen für den Niedergang des Unternehmens sehen. "Saab wird es immer geben", sagte Muller, der vorübergehend die Saab-Führung übernommen hat./dct/he

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