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FRANKFURT (awp international) - Die Privatbank Sal. Oppenheim sieht offenbar keine Chance mehr für den Verkauf des restlichen Investmentbanking-Geschäfts. Ein Käufer für die verbliebenen Bereiche sei derzeit nicht in Sicht, sagte ein Sprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag. Das Geschäft soll zudem nicht unter Sal. Oppenheim weitergeführt werden. Betroffen seien rund 200 Mitarbeiter der Privatbank in Deutschland. Zum Jahreswechsel hatte die australische Grossbank Macquarie Teile der Investmentbank von Sal.Oppenheim in zwei Schritten übernommen, für den Rest gab es aber keine Interessenten.
Wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus Kreisen der Privatbank erfuhr, gibt es derzeit aber keine Frist für die Abwicklung, auch seien zum jetzigen Zeitpunkt keine betriebsbedingten Kündigungen geplant. Es werde stattdessen nach individuellen Lösungen für die Mitarbeiter gesucht, auch innerhalb von Sal. Oppenheim, hiess es. Gespräche mit dem Betriebsrat über mögliche Abfindungen seien trotzdem aufgenommen worden. Darüber seien die Führungskräfte Anfang der Woche informiert worden. Die "Financial Times Deutschland" hatte am Donnerstag über die anstehende Abwicklung berichtet. Laut "FTD" sollen die Kosten für die Abwicklung die Alteigentümer aus dem Kreis der Familie Oppenheim tragen.
Die Deutsche Bank will die Übernahme von Sal.Oppenheim einem Sprecher zufolge nach wie vor noch bis Ende des Monats abschliessen. Die grösste deutsche Bank hatte zwar im Herbst mehr als eine Milliarde Euro für die mehr als 200 Jahre alten Traditionsbank geboten, das Investmentbanking wollte die Deutsche Bank aber nicht haben. Laut "FTD" könnte der Kauf schon am kommenden Montag vollzogen werden. Die EU-Kommission hatte die Übernahme Ende Januar genehmigt./gr/zb/wiz

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