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WALLDORF (awp international) - Europas grösster Softwarehersteller SAP ist im zweiten Quartal dank des anziehenden Geschäfts mit Neulizenzen wieder auf den Pfad starken Wachstums zurückgekehrt. Daher konkretisierte das im Dax notierte Unternehmen am Dienstag den Jahresausblick nach oben. Beim Umsatz mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen (SSRS) wollen die Walldorfer ohne den jüngsten Zukauf Sybase um sechs bis acht Prozent wachsen. Bisher hatte SAP vier bis acht Prozent in Aussicht gestellt. Einschliesslich Sybase soll das Wachstum bei neun bis elf Prozent liegen. Bei der EBIT-Marge peilt SAP weiterhin 30 bis 31 Prozent an. Im vorbörslichen Handel lag die Aktie um 1,37 Prozent im plus bei 37,77 Euro.
"Kleine, mittlere und grosse Kunden in vielen Branchen investieren wieder, um ihre Unternehmen auf eine neue Wachstumsphase vorzubereiten", sagte Co-Chef Bill McDermott. "Wir haben starkes Wachstum in strategischen Märkten wie den USA verzeichnet, ausserdem zweistelliges Wachstum in wichtigen Wachstumsmärkten in Lateinamerika und Asien".
ANALYSTEN-ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN
Im zweiten Quartal liess SAP die Analysten-Erwartungen bei sämtlichen Kennzahlen hinter sich. Der Lizenz-Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal von 543 auf 637 Millionen Euro. Der SSRS-Umsatz, bestehend aus Lizenzen und Wartung, weitete sich von 1,953 auf 2,258 Milliarden Euro aus. Insgesamt legte der Umsatz von 2,576 auf 2,894 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn erhöhte sich von 641 auf 774 Millionen Euro. Unterm Strich stieg der Überschuss von 426 auf 491 Millionen Euro.
KUNDENBESTAND ÜBER MARKE VON 100.000
Finanzvorstand Werner Brandt sagte, den Schub im Wartungsgeschäft verdanke die SAP der Tatsache, dass die Kunden den teureren Enterprise Support gewählt hätten. Zudem gelang es SAP, den Kundenbestand erstmals über die Marke von 100.000 zu heben. Co-Chef Jim Hagemann Snabe kündigte an, die neue Version der Mittelstandssoftware Business ByDesign, der Hoffnungsträger des Unternehmens, stehe zum 31. Juli für das Massengeschäft in sechs Ländern bereit.
Die Offerte für das kalifornische Unternehmen Sybase ist inzwischen abgeschlossen. Sybase wird vom bisherigen CEO John Chen als eigenständige Einheit weitergeführt. Mit der Datenübertragungstechnik von Sybase will SAP seine Unternehmenssoftware auf mobile Geräte wie Blackberry oder iPhone bringen./fn/stb/wiz

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