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Bellinzona (awp/sda) - Die Angestellten des SBB-Industriewerkes in Bellinzona (IWB) haben einen Verein namens "Giù le mani dall'Officina" gegründet. Zum Präsidenten wurde der ehemalige Streikführer Gianni Frizzo gewählt.
Ziel des Vereins ist es gemäss Statuten, die Zukunft des IWB zu sichern sowie die Pläne für die Schaffung eines technologischen und industriellen Kompetenzzentrums voranzutreiben.
Die Statuten seien von den über 400 Angestellten an der Gründungsversammlung einstimmig gutgeheissen worden, sagte Frizzo am Dienstag in Bellinzona vor den Medien.
Der Verein verfügt über ein Kapital von 233'000 CHF. Dieser Betrag blieb von den Spenden übrig, die während des Streikes im Frühjahr 2008 gesammelt worden waren.
Die Angestellten des IWB hatten ab dem 7. März 2008 33 Tage lang gegen die Abbaupläne der SBB gestreikt. Es war das erste Mal seit über hundert Jahren, dass SBB-Angestellte ihre Arbeit niederlegten. Die SBB-Spitze zog die Massnahme schliesslich zurück.
Seitdem bemühen sich die Sozialpartner an einem Runden Tisch, die Zukunft des IWB zu sichern. Am 28. Mai steht die nächste und voraussichtlich letzte Gesprächsrunde unter der Leitung des ehemaligen FDP-Präsidenten Franz Steinegger auf dem Programm.
Laut Frizzo hat sich der Kampf um das IWB gelohnt. Vor zwei Jahren habe man noch von einem Stellenabbau gesprochen. Nun sei man so weit, dass wieder frisches Personal eingestellt werde.
Das bisher Erreichte sei allerdings nicht für immer und ewig gesichert. Deshalb wolle man dem Kampf mit der Schaffung eines Vereins Kontinuität verleihen, sagte Frizzo.
Er hofft, dass dem neu gegründeten Verein all diejenigen Personen beitreten werden, die den Streik unterstützt haben. Dies waren rund 15'000 Personen.
ps

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