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Bern (awp/sda) - Rund 180 Zweitklasswagen der SBB erhalten ein Facelifting für insgesamt 86 Mio CHF. Nach der Aufwertung in den nächsten drei Jahren können die 35 Jahre alten Wagen weitere acht bis zehn Jahre im Betrieb bleiben.
Der Wagenpark der SBB stösst wegen der steigenden Nachfrage an seine Grenzen. "Die Aufwertung der alten Wagen hilft, dass der Engpass mit dem Rollmaterial nicht noch enger wird", sagte SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Konkret baut die SBB bei den einstöckigen Wagen (Bpm 51) eine Klimaanlage und automatisierte Türen ein. Zudem werden sie saniert und neu lackiert, bevor sie wieder wie bisher zwischen Genf und Brig, am Gotthard, sowie auf der Linie Basel-Aarau-Zürich-Chur zum Einsatz kommen. Die Arbeiten werden in den Industriewerken in Olten und Bellinzona durchgeführt.
Unabhängig von der Aufwertung will die SBB bis ins Jahr 2020 neue Wagen für insgesamt 20 Mrd CHF kaufen. Für den Frühsommer steht die Bestellung neuer Doppelstockzüge an - es handelt sich laut SBB um die grösste Bestellung in der Geschichte des Unternehmens.
Die SBB gab am Dienstag ebenfalls bekannt, dass sie der BLS 13 Gelenk-Triebwagen (GTW) abkaufen wird. Der Verwaltungsrat habe dafür einen Kredit von 61,9 Mio CHF genehmigt. Die 2004 gebauten Züge vom Hersteller Stadler Rail kommen dereinst im Berner und Solothurner Jura zum Einsatz.
Dort will die SBB ab 2013 zum ersten Mal das Flügelzug-Konzept umsetzen, mit dem die BLS bereits Erfahrungen gesammelt hat. Züge ab Biel werden in Sonceboz-Sombeval getrennt; ein Teil fährt nach Moutier und Solothurn, der andere nach La Chaux-de-Fonds. Bis die BLS-Züge verfügbar sind, verkehren auf diesen Strecken Domino-Züge.
ch

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