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(Ergänzt um weitere Details zu den Kennzahlen und Geschäftsverlauf)
Emmenbrücke (awp) - Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat die Konjunkturkrise abgehakt und den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Die spürbare Erholung der Weltwirtschaft und der Ende 2009 abgeschlossene Lagerabbau bei den Abnehmern lies beim Konzern die Nachfrage sprunghaft ansteigen. Die Kapazitäten seien nun über mehrere Monate ausgelastet und das Unternehmen rechnet deshalb 2010 wieder mit einem deutlich positiven operativen Ergebnis.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs wurde ein Reingewinn von 4,4 Mio EUR erwirtschaftet, wie es am Donnerstag in einer Mitteilung hiess. Im Vorjahreszeitraum musste noch ein Verlust von 149,0 Mio EUR ausgewiesen werden. Der Betriebsgewinn (EBITDA) betrug nach sechs Monaten 102,3 Mio EUR nach einem Verlust von 115,2 Mio EUR. Die dazugehörige Marge kletterte auf 6,9% nach -10,9 in der Vorjahresperiode.
Der Umsatz stieg deutlich auf 1'477,4 (VJ 1'054,2) Mio EUR. Das Unternehmen konnte mehr seiner Produkte absetzen, die Erlöse erhöhten sich aber auch wegen gestiegener Rohmaterialpreise.
Die Nachfragesituation im laufenden Jahr kehrte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um. War das Jahr 2009 noch gekennzeichnet von einen zum Teil dramatischen Rückgang der Endkundennachfrage, hätten die Stahlabnehmer im ersten Halbjahr 2010 aufgrund der sich aufhellenden Wirtschaftslage vermehrt Material disponiert und ihre Lagerbestände wieder dem Verbrauch angepasst. Die in den vergangenen Monaten verbesserte Auftragssituation halte in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Distributionsbetrieben des Konzerns weiter an. Die Kapazitäten seien über mehrere Monate ausgelastet.
Der Cash flow vor Erwerb von Konzerngesellschaften beträgt -135,9 (118,7) Mio EUR und sei auf den Anstieg des Working Capitals aufgrund der gestiegenen Nachfrage verbunden mit erhöhten Faktorpreisen zurückzuführen. Die Nettofinanzverbindlichkeiten stiegen aufgrund des ausgeweiteten Geschäftsvolumens auf 1'086,4 (31.12.2009: 917,2) Mio EUR. Der Eigenkapitalanteil liegt wenig verändert bei 21,4% (31.12.2009: 23,7%).
Die Investitionen beliefen sich auf 41,3 (59,0) Mio EUR. Das wichtigste Investitionsvorhaben betrifft den Neubau des Stahlwerkes von A. Finkl & Sons Co. in Chicago, der Ende 2010 abgeschlossen werden soll.
Die im Rahmen eines neuen Finanzierungskonzeptes mit einem internationalen Bankenkonsortium ausgehandelten Kreditverträge befänden sich in der Finalisierungsphase. Gegenwärtig werde die Rechtmässigkeit der vorgesehenen Beihilfe von der EU-Kommission überprüft. Die auf deutscher Seite beteiligten Verfahrensparteien gehen nach Kenntnis von Schmolz+Bickenbach davon aus, dass die zugesagte Beihilfe rechtmässig ist. Die Unterzeichnung der Kreditverträge soll nach abschliessender Prüfung durch die EU-Kommission, deren Entscheidung nach Einschätzung des Unternehmen in den nächsten Wochen zu erwarten ist, erfolgen.
Der Stahlhersteller gibt sich für die weitere Zukunft zuversichtlich und geht davon aus, im zweiten Halbjahr unter Berücksichtigung der Werksstillstände mindestens ein gleich hohes operatives Ergebnis wie im ersten Halbjahr zu erreichen. Für das Gesamtjahr wird wieder mit einem deutlich positiven operativen Ergebnis gerechnet.
ps/cc

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