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(Ergänzt um Details zu den Sparten)
Horgen (awp) - Der Maschinenhersteller Schweiter hat im vergangenen Geschäftsjahr die Folgen der Wirtschaftskrise abgeschüttelt und schreibt wieder schwarze Zahlen. Die stark zyklischen Divisionen Textilmaschinen und Halbleiter erholten sich deutlich. Ebenso erzielte das Ende 2009 von der multinationalen Rio Tinto Gruppe übernommene Verbundwerkstoff-Geschäft ein solides Resultat.
Der Umsatz des Konzerns kletterte 2010 auf 932,1 (VJ 129,9) Mio CHF. Der Auftragseingang stieg deutlich auf 960,9 (175,2) Mio CHF. Der EBIT liegt bei 67,4 Mio CHF nach einem Minus von 20,4 Mio CHF im Vorjahr, wie der für die Textil- und Halbleiterindustrie tätige Maschinenbauer am Freitag mitteilte.
Unter dem Strich schaffte das Unternehmen den Sprung zurück in die Gewinnzone. Der Reingewinn beträgt 51,0 Mio CHF nach einem Verlust von 20,4 Mio CHF im Vorjahr.
Der Generalversammlung wird nach diesem Resultat die Auszahlung einer verrechnungssteuerfreien Rückzahlung der Reserven aus Kapitaleinlagen von 10,00 CHF je Inhaberaktie vorgeschlagen, nach einer Dividendenzahlung von 9,00 CHF für das Geschäftsjahr 2009.
Das Geschäft der Textilmaschinen-Sparte war 2010 von einer deutlichen Erholung gegenüber dem Vorjahr geprägt. Mit einem Nettoumsatz von 85,9 Mio CHF resultierte gegenüber dem Vorjahr mehr als eine Verdoppelung. Das Betriebsergebnis erreichte 12,9 Mio CHF nach einem Vorjahresverlust von 7,3 Mio CHF.
Die gegen Ende 2009 einsetzende Erholung des Marktumfeldes habe sich 2010 kontinuierlich fortgesetzt. Insbesondere in Asien verbesserten sich einzelne Märkte, wie etwa China, Taiwan und Bangladesch schneller als erwartet, während der Aufschwung in Indien erst in der zweiten Jahreshälfte einsetzte. Der fast zweijährige Investitionsstau löste einen hohen Nachholbedarf aus, wovon die Sparte profitierte. Insgesamt steuerten China, Indien und Bangladesch rund 50% zum Gesamtumsatz bei.
In der Halbleitersparte kletterte der Umsatz auf 126,3 Mio CHF, was nahezu zu einer Verdreifachung entspricht. Der EBIT stieg auf 19,8 Mio CHF, nach einem Verlust von 8,2 Mio CHF. Asien wuchs kräftig mit einem Umsatzanteil von mehr als 90%. Neben China haben wesentlich der Ausbau der Leaderposition in Taiwan und den Philippinen zum hohen Umsatz beigetragen. Über 70% der Fertigung wurden mittlerweile nach Malaysia verlagert, was zu erheblichen Margenverbesserungen und zu einer verminderten Dollar-Abhängigkeit führte.
Das Verbundwerkstoff-Geschäft 3A Composites - erstmals für zwölf Monate konsolidiert - wurde von gestiegenen Rohmaterialpreisen belastet. Der Umsatz erhöhte sich um rund 8% auf 720 Mio CHF. In der Windenergie entwickelte sich der Markt in China positiv. In Europa und den USA blieb der Markt hinter den Erwartungen zurück. Der im Zuge der Finanzkrise eingebrochene Marinemarkt zeigte im Berichtsjahr keine nennenswerte Erholung und stagnierte auf tiefem Niveau. Im Display Geschäft erholten sich die Märkte in den USA und Europa im ersten Semester, dies hauptsächlich im Zuge der Aufstockung der Lagerbestände bei den Vertriebspartnern.
Die beiden Bereiche Textilmaschinen und Halbleiter haben Unternehmensangaben zufolge das neue Jahre mit gut gefüllten Auftragsbüchern begonnen. Auch wenn das Hoch im Zyklus erreicht sei, dürfte 2011 ansprechend ausfallen. Bei Composites gibt es für 2011 "keine Anzeichen für grosse Sprünge im Markt, weder auf- noch abwärts", so Schweiter. Auf der einen Seite wirken sich Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne positiv auf das Resultat aus, auf der anderen Seite beeinträchtigen fortgesetzte Preissteigerungen bei Rohstoffen (Erdöl, Aluminium) und Währungseinflüsse die Rentabilität. Zudem werden Kosten für initiierte Restrukturierungsprojekte das Ergebnis 2011 mit 5 Mio bis 10 Mio CHF belasten.
ps/rt

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