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(enthält Aussagen aus dem Conference Call)
Horgen (awp) - Schweiter ist im ersten Semester dank der erstmals zum Konzern gehörenden Verbundwerkstoff-Division 3A Composites sowie dem guten Geschäftsverlauf in den beiden angestammten Bereichen stark gewachsen. Das Management rechnet mit einer Fortsetzung des erfreulichen Geschäftsgangs im zweiten Semester. Auf günstige Zukaufsgelegenheiten warten weiterhin rund 300 Mio CHF.
Schweiter hat im ersten Semester einen Bruttoumsatz von 481,5 Mio CHF erwirtschaftet. Im Vorjahr betrug er lediglich 30,1 Mio, damals allerdings noch ohne 3A Composites. Der Bestellungseingang belief sich auf 536,6 Mio CHF, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis (EBIT) wird mit 33,7 (VJ -13,7) Mio CHF, das Reinergebnis mit +23,6 (-10,5) Mio CHF ausgewiesen. Alle Zahlen kamen dabei weit über den durchschnittlichen Analystenschätzungen zu liegen.
Im Ergebnis enthalten seien Währungsverluste von rund 5 Mio CHF. Zudem wurden einmalige Sonderaufwendungen für die Abspaltung und Verselbständigung von 3A Composites im Umfang von rund 3 Mio CHF verbucht. Ein Betrag in gleicher Höhe sei aktiviert worden, erklärte CEO Heinz Baumgartner an einem Conference Call zum Halbjahresabschluss. Er kündigte zudem an, dass in der zweiten Jahreshälfte nochmals Kosten in vergleichbarer Höhe anfallen werden.
3A Composites verzeichnete einen Auftragseingang von 416,3 Mio CHF. Der Umsatz wuchs auf vergleichbarer Basis um 14% auf 387,3 Mio CHF, der EBIT wird mit 21,8 Mio CHF ausgewiesen. Höhere Kosten für Rohmaterialen hätten ein noch besseres Ergebnis verhindert. "Kernmaterialien" habe ein sehr gutes Resultat verzeichnet, begünstigt durch eine starke Nachfrage in China im Bereich Windenergie. "Display" habe in Europa und den USA eine starke Erholung gezeigt, da viele Kunden ihre tiefen Lagerbestände wieder auffüllen würden. "Architektur" schliesslich erhole sich mit zeitlicher Verzögerung.
Noch sei ein Teil der Belegschaft - und dies wohl noch bis zum Ende des Jahres - mit Arbeiten im Zusammenhang mit der Verselbständigung beschäftigt, erklärte der CEO. Mit Blick auf das nächste Jahr verlagere sich der Fokus aber auf strategische Fragen und weiteres - insbesondere organisches - Wachstum.
Die Division SSM Textilmaschinen konnte ihren Bestellungseingang in einem stark verbesserten Branchenumfeld um 250% auf 47,2 Mio CHF steigern. Bezüglich Einordnung der Zunahme verweist Schweiter auf die historisch einmalig tiefe Basis. Der Umsatz wurde mit 43,8 Mio mehr als verdreifacht. Angeführt von China hätten alle Regionen eine substanzielle Erholung der Nachfrage verzeichnet. Der EBIT verbesserte sich auf 7,2 Mio nach einem Verlust von 5,7 Mio CHF im Vorjahr.
Stark gewachsen ist auch Ismeca Semiconductor. Der Bestellungseingang legte 267% auf 73,1 Mio CHF zu, der Umsatz wuchs um 204% auf 50,2 Mio. Die gute Brutto-Marge und das ebenfalls straffe Kostenmanagement hätten zu einem Betriebsergebnis von 6,0 (VJ -7,1) Mio CHF geführt.
Für das zweite Semester erwartet Schweiter eine Fortsetzung des "erfreulichen" Geschäftsganges. Alle Divisionen verfügten über einen anhaltend guten Auftragseingang. Da zu Jahresbeginn die Auftragsbestände teilweise noch auf tiefem Niveau gewesen seien, dürfte das zweite Semester mindestens gleich gut ausfallen, heisst es.
Für Akquisitionsprojekte stünden unverändert flüssige Mittel und eigene Aktien in Höhe von rund 300 Mio CHF zur Verfügung bei einer nahezu schuldenfreien Bilanz. Als Optionen sieht Baumgartner weiterhin einige kleinere Abrundungs-Übernahmen im Composites- und/oder Textilgeschäft. Weniger wahrscheinlich sei im Moment eine grössere Übernahme im Composites-Bereich. Weiterhin denkbar sei aber auch das Hinzufügen einer vierten Division zur Gruppe, wiederholte Baumgartner frühere Aussagen.
An der Börse stösst das Ergebnis auf guten Boden. Die Schweiter-Aktien notieren um 16.00 Uhr in einem schwächeren Gesamtmarkt 6,8% höher auf 619,50 CHF.
gab/ra

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