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Mit einem Sieg am Sonntag gegen Lausanne-Sport könnten die Grasshoppers nach einer verkorksten Saison endlich aufatmen. Gegner Lausanne-Sport braucht im Kampf gegen den Abstieg noch dringender Punkte.

Im Gegensatz zu allen anderen Teams der zweiten Tabellenhälfte hat Aufsteiger Lausanne-Sport in dieser Saison keinen Trainerwechsel vollzogen und an Fabio Celestini festgehalten. Der frühere Schweizer Internationale ist am Lac Léman unbestritten, trotz Abstiegsgefahr. "Lausanne spielt einen sehr gepflegten und schönen Fussball", lobte GC-Trainer Carlos Bernegger den Gegner der Zürcher.

Die Ausbeute der Grasshoppers unter Bernegger lässt sich sehen. In sieben Partien unter dem früheren FCL-Trainer holten die Zürcher 13 Punkte, dabei kassierten sie nur sechs Gegentore. Gewinnt GC auch gegen Lausanne, ist der Abstieg kein Thema mehr. Die Waadtländer haben auswärts die letzten drei Spiele gewonnen, weswegen sie in der Tabelle noch immer vor Vaduz liegen. Seit dem Aufstieg 2011 in die Super League haben die Waadtländer bei den Grasshoppers allerdings nie einen Sieg landen können.

Für den FC Basel gilt es auch im Heimspiel gegen Thun trotz des überlegen eingefahrenen Meistertitels, die Spannung hochzuhalten, schliesslich will sich Trainer Urs Fischer mit dem Double-Gewinn aus Basel verabschieden. Der FCB ist in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen, eines der drei Remis im St. Jakob-Park resultierte am 1. Oktober aber gegen den FC Thun.

Thun hat erstmals seit sechs Jahren wieder drei Spiele in Serie gewonnen und verabschiedete sich damit wohl aus dem Abstiegskampf, auch wenn für Interimstrainer Mauro Lustrinelli das Thema noch nicht gegessen ist. Der letzte Sieg der Berner Oberländer in Basel liegt schon mehr als sechs Jahre zurück.

Während in der Partie zwischen den Young Boys und Luzern die Berner sich definitiv Rang 2 und die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation sichern können, kämpfen die Luzerner gegen Krisensymptome an. Nach einer bislang guten Saison ist der FCL in den letzten Wochen ins Straucheln geraten; gegen GC, Basel und Thun setzte es drei Niederlagen in Folge ab, worauf Trainer Markus Babbel eine Standpauke hielt. "Bewusst, um aufzurütteln", wie der frühere Bayern- und Liverpool-Profi sagte.

SDA-ATS

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