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(Ergänzt um Entwicklung der Sparten)
Genf (awp) - Der weltgrösste Warenprüfkonzern SGS hat im ersten Halbjahr stagniert. Im zweiten Quartal profitierte der Konzern zwar von der sich verbessernden Konjunkturlage, die ersten drei Monate das Geschäftsjahr verliefen jedoch weniger erfolgreich. Die einzelnen Sparten entwickelten sich dabei deutlich unterschiedlich. Insbesondere der Bereich Automotive Services musste nach dem Verlust eines Regierungsauftrags in Irland ein kräftiges Umsatzminus verkraften.
Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres um 1,0% auf 2'352 Mio CHF. Zu konstanten Währungen lag das Wachstum bei 1,7%. Zu der Umsatzsteigerung sei es trotz des Verlustes des Regierungsauftrags aus Irland gekommen. Ohne diesen Einfluss habe das Wachstum zu konstanten Währungen bei 3,1% gelegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit.
Die Sparten Consumer Testing Services, Systems & Services Certification, Minerals Services und Government and Institutions Services hätten sich in einem schwierigen Marktumfeld gut entwickelt. Auf der anderen Seite waren die Verkaufszahlen bei Agricultural, Environmental and Industrial Services rückläufig. SGS begründet das Absatzminus hauptsächlich mit weniger Agrarrohstoffen, einem harten Winter und der schwierigen Konjunkturlage in Spanien.
Das operative Ergebnis (EBIT) vor ausserordentlichen Faktoren stieg um 2,0% auf 388 Mio CHF, die entsprechende Marge erreichte 16,5 (16,3)%, nach ausserordentlichen Faktoren lag der EBIT 6,1% höher bei 383 Mio CHF. Zu den Verbesserungen bei Gewinn und Margen sei es aufgrund eines besseren Mixes im Bereich Minerals Services und einer höheren Marge bei Automotive Services gekommen. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um 5,9% auf 270 Mio CHF.
Mit dem publizierten Zahlenkranz hat SGS die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) Beim Umsatz getroffen, beim EBIT und Reingewinn knapp unterschritten. Die Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2'333 Mio, einem operativen Ergebnis nach ausserordentlichen Faktoren von 386,2 Mio und einem Reingewinn von 276,7 Mio CHF gerechnet.
Akquisitionen standen im ersten Halbjahr erneut im Fokus des Unternehmens. Insgesamt wurden vier Übernahmen vollzogen. Diese steuerten auf annualisierter Basis rund 30 Mio CHF zum Umsatz bei.
Drei Zukäufe, die niederländische Intron, die Korea Construction Quality Test & Analysis (KCQT) und die Australian Soil Testing (AST) stärkten den Bereich Indsutrieal Services. Die vierte Akquisition, die chilenische Verilab SA trage zum Ergebnis der Sparte Mineral Services bei.
Zum Ausblick heisst es, man erwarte 2010 eine weitere gute Performance mit höheren Werten sowohl auf Topline- wie auch auf Gewinnstufe als 2009.
ps/ra

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