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Zürich (awp) - Die SHL TeleMedicine Ltd ist im ersten Halbjahr 2010 in allen Märkten weiter gewachsen. Gleichzeitig wurde in die Erschliessung des deutschen Verbrauchermarktes investiert und liefen die Vorbereitungen für den Markteintritt in Grossbritannien in der zweiten Jahreshälfte weiter. Vor diesem Hintergrund hat das Management trotz eines erwarteten stärkeren Drucks auf die betriebliche Effizienz der Gesundheitsdienstleister die Guidance für das Gesamtjahr 2010 bestätigt.
Der Umsatz konnte im ersten Halbjahr 2010 um 10,9% auf 24,4 Mio USD gesteigert werden. Bei unveränderten Wechselkurse hätte der Anstieg 7,2% betragen, teilt die israelische Medizinaltechnikerin am Mittwoch mit. Der Bruttogewinn nahm um 11,0% auf 16,2 Mio USD zu. Auf operativer Stufe wurde ein um 7,3% höherer EBITDA von 5,9 Mio USD und ein unveränderter EBIT von 3,2 Mio USD erzielt. Unter dem Strich stieg der Reingewinn um 10,7% auf 3,1 Mio USD.
In den Zahlen für das zweite Quartal haben sich indessen vor allem die Investitionen von 2 Mio USD für die Erschliessung des deutschen Verbrauchermarktes (B2C) niedergeschlagen. Im zweiten Halbjahr sollen in den deutschen Markt und den Eintritt in den britischen Markt - ebenfalls B2C - Investitionen in ähnlicher Höhe getätigt werden, heisst es im Quartalsbericht weiter.
Während im zweiten Quartal der Umsatz um 6,2% auf 12,0 Mio USD und der Bruttogewinn auf 8,0% auf 8,1 Mio USD stiegen, entwickelten sich die Kennzahlen auf betrieblicher Ebene infolge der Investitionen leicht rückläufig. Der EBITDA sank um 3,4% auf 2,8 Mio USD und der EBIT um 11,8% auf 1,5 Mio USD. Der Reingewinn reduzierte sich um 6,3% auf 1,5 Mio USD.
In der Bilanz wird das Eigenkapital per 30.06.2010 mit 66,6 Mio USD ausgewiesen, nachdem es Ende 2009 noch 65,3 Mio USD betragen hatte.
Die Ergebnisse hätten sich im zweiten Quartal den Erwartungen entsprechend entwickelt. Sie würden den stetigen und kontinuierlichen Fortschritt sowie die steigende Akzeptanz der Produkte und Dienstleistungen in den Märkten widerspiegeln. "Wir machen bereits gute Fortschritte bei der Erschliessung des deutschen Verbrauchermarktes und bei der geplanten Erschliessung des britischen Marktes im zweiten Halbjahr", wird Co-CEO Erez Alroy in der Mitteilung zitiert.
Die Umsatzanteile der einzelnen Marktregionen blieben sowohl im Quartals- als auch Halbjahresvergleich ziemlich konstant. In Israel wurde in den ersten sechs Monaten ein Umsatz von 10,8 Mio USD, in Deutschland von 10,6 Mio USD und in den Regionen USA und weitere Märkte von 3,0 Mio USD erwirtschaftet. Damit stammen 44,3% des Umsatzes aus Israel, 43,4% aus Deutschland und 12,3% aus den USA und übrige Märkte.
Für das Gesamtjahr gibt sich das Management weiterhin zuversichtlich. Entsprechend wurde die zuletzt Anfang Juni wiederholte Prognose erneut bestätigt. Somit wird für das Geschäftsjahr 2010 weiter ein Umsatz von 53-55 Mio USD (zu konstanten Wechselkursen) erwartet. Der Nettogewinn dürfte, ebenfalls zu konstanten Wechselkursen, auf 4-6 Mio USD zu liegen kommen, teilt das Unternehmen weiter mit.
Im Ausblick geht das Management allerdings davon aus, dass sich der Druck auf die Gesundheitsdienstleister bezüglich betrieblicher Effizienzsteigerungen erhöhen werde. Der deutsche Markt wachse weiter, auch setze sich die Konsolidierung unter den Krankenkassen fort, was sich auf die Verkaufszyklen niederschlage. Allerdings seien auch erste Anzeichen einer Rückkehr zu "normalen" Geschäftspraktiken feststellbar, so die Mitteilung. In Israel entwickle sich das Geschäft stabil.
rt/cf

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