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Zürich (awp) - Die SHL TeleMedicine Ltd ist im ersten Halbjahr 2010 in allen Märkten weiter gewachsen. Gleichzeitig wurde in die Erschliessung des deutschen Verbrauchermarktes (business-to-consumer; B2C) und in den B2C-Markteintritt in Grossbritannien investiert. Beiden Märkten attestiert das Management mittel- bis längerfristig grosses Ertragspotenzial. Für das Ganzjahr hält das Management trotz eines erwarteten stärkeren Drucks auf die betriebliche Effizienz der Gesundheitsdienstleister und trotz weiterer Investitionen in die Markterschliessungen an der Guidance fest.
Der Umsatz konnte im ersten Halbjahr 2010 um 10,9% auf 24,4 Mio USD gesteigert werden. Bei unveränderten Wechselkurse hätte der Anstieg 7,2% betragen, teilt die israelische Medizinaltechnikerin am Mittwoch mit. Der Bruttogewinn nahm um 11,0% auf 16,2 Mio USD zu. Auf operativer Stufe wurde ein um 7,3% höherer EBITDA von 5,9 Mio USD und ein unveränderter EBIT von 3,2 Mio USD erzielt. Unter dem Strich stieg der Reingewinn um 10,7% auf 3,1 Mio USD.
Die Umsatzanteile der einzelnen Marktregionen blieben sowohl im Quartals- als auch Halbjahresvergleich ziemlich konstant. Israel kam so auf einen Anteil von 44,3%, Deutschland auf 43,4% und die USA/Übrige Märkte auf 12,3%.
INVESTITIONEN IN MARKTERSCHLIESSUNGEN PRÄGEN RECHNUNG
Im Berichtszeitraum haben sich auf operativer und Reingewinnebene vor allem die bisherigen Investitionen von 2 Mio USD für die Erschliessung neuer Märkte niedergeschlagen. "Wir haben unsere Mehrerträge zum grössten Teil in das neue Geschäft investiert", so CFO Eran Antebi an einer Telefonkonferenz. Im zweiten Halbjahr soll in den deutschen Markt und den Eintritt in den britischen Markt in ähnlicher Höhe investiert werden, sagte Co-CEO Erez Alroy.
Während im zweiten Quartal der Umsatz um 6,2% auf 12,0 Mio USD und der Bruttogewinn auf 8,0% auf 8,1 Mio USD stiegen, entwickelten sich die Kennzahlen auf betrieblicher Ebene infolge der Investitionen leicht rückläufig. Der EBITDA sank um 3,4% auf 2,8 Mio USD und der EBIT um 11,8% auf 1,5 Mio USD. Der Reingewinn reduzierte sich um 6,3% auf 1,5 Mio USD.
MITTELFRISTIG GROSSES ERTRAGSPOTENZIAL IM B2C-GESCHÄFT
Mittel- bis längerfristig wird den beiden B2C-Märkten Deutschland und Grossbritannien gemessen am derzeitigen Jahresumsatz (48,9 Mio USD in 2009) grosses Potenzial attestiert. "Ich sehe im B2C-Markt in Deutschland und Grossbritannien in drei bis fünf Jahren ein Ertragspotenzial von 30-60 Mio USD", sagte Co-CEO Alroy auf Anfrage von AWP.
Dabei gehe er von 30'000 bis 60'000 Patienten und einem Anteil von Deutschland von 60% sowie von Grossbritannien von 40% an diesem Geschäft aus", so der Co-CEO weiter. In Deutschland hätten im laufenden Jahr bereits "hunderte von neuen Kunden" gewonnen werden können. Und jeden Monat kämen weitere Kunden dazu.
Für das Gesamtjahr gibt sich das Management weiterhin zuversichtlich und bestätigt die zuletzt Anfang Juni wiederholte Prognose. Somit wird für 2010 unverändert ein Umsatz von 53-55 Mio USD und ein Nettogewinn von 4-6 Mio USD (beides zu konstanten Wechselkursen) erwartet.
Im Ausblick geht das Management allerdings davon aus, dass sich der Druck auf die Gesundheitsdienstleister erhöhen werde. Der deutsche Markt wachse weiter, auch setze sich die Konsolidierung unter den Krankenkassen fort. Allerdings seien auch erste Anzeichen einer Rückkehr zu "normalen" Geschäftspraktiken feststellbar, so die Mitteilung. In Israel entwickle sich das Geschäft stabil.
An der Börse reagieren die Anleger mit Verkäufen auf den Halbjahresausweis. Bis um 12.20 Uhr verliert die SHL-Aktie 6,7% auf 6,70 CHF. Der Gesamtmarkt gibt um 0,4% nach; die Titel der in derselben Branche tätigen LifeWatch gewinnen hingegen um 0,9%.
rt/cf

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