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JOHANNESBURG/MÜNCHEN (awp international)- Der Elektrokonzern Siemens will sein Engagement in Afrika mit Millionen-Investitionen stärken: In den kommenden zwei Jahren sollen etwa 200 Millionen Euro in den Ausbau des Geschäfts und der Vertriebsstrukturen fliessen. Das sagte Konzernchef Peter Löscher laut Mitteilung am Freitag in Johannesburg. Chancen verspricht sich das Unternehmen, das seit 150 Jahren in Afrika aktiv ist, vor allem bei erneuerbaren Energien. Erste grosse Wind- und Solarprojekte in Afrika dürften noch in diesem Jahr vorgestellt werden, nachdem einige Länder die politischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen hätten.
Nach Angaben von Siemens will beispielsweise Marokko neun Milliarden und Tunesien zwei Milliarden US-Dollar in die erneuerbare Energieerzeugung investieren. Die Strom- und Wasserversorgung sei eine der grössten Herausforderungen auf dem afrikanischen Kontinent. Jeder zweite Afrikaner habe keinen Stromanschluss und ein Drittel der Bevölkerung keinen direkten Zugang zu Trinkwasser. Auch die Nachfrage nach Infrastrukturlösungen in den Ballungsgebieten dürfte angesichts der zunehmenden Verstädterung in den kommenden Jahren anziehen.
Beim Ausbau des Geschäfts will der Konzern zunehmend auf Partnerschaften mit afrikanischen Unternehmen und Institutionen setzen. Dabei hat Siemens auch das Gesundheitswesen im Blick. Wegen der schwierigen Haushaltslage würden Krankenhäuser in afrikanischen Städten immer häufiger mit Hilfe privatwirtschaftlicher Mittel gebaut, hiess es.
Über Konsortien wolle sich Siemens an solchen sogenannten Public- Private-Partnerships für Hospitäler verstärkt beteiligen. Das Unternehmen hat in Afrika rund 3000 Beschäftigte und will seinen Umsatz in der Region bis zum Ende des Geschäftsjahres 2011/12 (30. September) auf drei Milliarden Euro steigern./ltr/csc/DP/ang

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