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MÜNCHEN (awp international) - Der Elektrokonzern Siemens hat sich mit der IG Metall auf einen Beschäftigungspakt für seine deutschen Standorte geeinigt. Er knüpft an die bisher geltende Vereinbarung zur Standort- und Beschäftigungssicherung aus dem Jahr 2008 an, gelte aber nun auch für den gesamten Konzern, teilte die Siemens AG am Mittwoch in München mit. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin ist die Vereinbarung unbefristet, allerdings nach Ablauf von drei Jahren kündbar.
Unter anderem stehe das Unternehmen zu seiner Zusage, Anpassungen bei den Beschäftigten ohne betriebsbedingte Kündigungen lösen zu wollen, hiess es. "Der Konzern wird hierzu, wie bereits in der Vergangenheit, sämtliche Mittel ausschöpfen." Dazu gehöre unter anderem der Personalausgleich zwischen den Standorten und Kurzarbeit. Siemens hatte zuletzt in Deutschland rund 128.000 Mitarbeiter. Die Standort- und Beschäftigungssicherung gilt nicht für den vor der Ausgliederung stehenden Siemens-IT-Dienstleister SIS, bei dem im Zuge des Umbaus weltweit mehr als 4000 Arbeitsplätze wegfallen sollen.
Das bisher geltende Abkommen wäre zum Monatsende ausgelaufen. Es war 2008 geschlossen worden, um ein milliardenschweres Sparprogramm bei Siemens in Vertrieb und Verwaltung, das mit dem Abbau tausender Jobs einherging, abzufedern./csc/DP/wiz

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