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(Meldung ergänzt um weitere Angaben)
MÜNCHEN (awp international) - Die Siemens AG hat sich erstmals zum möglichen Verkauf der Hörgerätesparte geäussert. "Wenn es Kaufinteressenten gibt, würden wir die Angebote prüfen", sagte Finanzvorstand Joe Kaeser am Dienstag vor Beginn der Hauptversammlung in München. Noch sei es aber zu früh, von einem Verkauf zu sprechen, ergänzte Kaeser.
Im Geschäft mit Hörgeräten werde es in absehbarer Zeit zu deutlichen Veränderungen in Vertrieb und Technologie kommen, erklärte der Finanzvorstand. Vorstandsvorsitzender Peter Löscher hatte zuvor gesagt, Anpassungsmassnahmen würden in Geschäften unumgänglich, in denen es dauerhafte strukturelle Veränderungen der Märkte und der Wettbewerbssituation oder Technologiewechsel gebe.
Kaeser betonte, das Geschäft der Siemens Audiologischen Technik (SAT) sei "hochprofitabel". Aufgrund der anstehenden Marktveränderungen in Vertrieb und Technologie müsse Siemens allerdings überlegen, "wie wir das Geschäft weiter erhalten oder steigern können".
Im Bieterwettbewerb um die Hörgerätesparte gibt es eine Reihe von Interessenten. So soll Kreisen zufolge der australische Hörgeräte-Spezialist Cochlear Ltd gemeinsam mit den Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) und Hellman & Friedman (H&F) für SAT bieten, wie am Vortag bekannt wurde. Als zweiter strategischer Käufer tritt Presseberichten zufolge die Synthes Inc. auf den Plan.
Weder Synthes noch Cochlear zählen zu den Marktführern im Segment der Hörgeräte, wodurch ein Kauf der SAT für sie weniger kartellrechtliche Probleme mit sich bringen würde als dies bei den grossen Wettbewerbern Sonova und William Demant (Dänemark) der Fall wäre. Der Marktanteil von Sonova und William Demant wird in der Branche auf rund 20% geschätzt, die Siemens-Hörgeräte bringen es auf etwa 17% bis 18%.
DJG/mak/brb

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