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HANNOVER (awp international) - Der Elektrokonzern Siemens hat sich für seinen neuen Sektor ein schnelleres Wachstum als der Wettbewerb vorgenommen und setzt dabei auch auf steigende Aufträge von der öffentlichen Hand. "Städte sind ein wichtiger Wachstumsmarkt der Zukunft", sagte der künftige Chef des neuen Siemens-Sektors "Infrastruktur und Städte", Roland Busch, am Dienstag bei der Hannover Messe.
Der neue Sektor soll ab dem neuen Geschäftsjahr im Oktober vor allem das rasch wachsende Geschäft mit den Riesenstädten der Welt bündeln - von der U-Bahn über intelligente Stromnetze bis zur Gebäudetechnik. Laut Siemens ein Markt mit einer Grösse von 300 Milliarden Euro jährlich. Darin entwickelten sich die Ausgaben der öffentlichen Hand besonders schnell, sagte Busch. Bis 2015 erreiche er ein Volumen von 100 Milliarden Euro, nach 80 Milliarden zum heutigen Stand.
Um den eigenen Erfolg zu messen, solle ein Vergleich mit den Wettbewerbern erstellt werden. Dazu gehören Unternehmen wie die französische Schneider Electric, ABB, Alstom oder chinesische Wettbewerber. Diesen Konkurrenten will Siemens Marktanteile abjagen. Genaue Planzahlen wollte Busch noch nicht nennen.
Der neue Sektor habe den passenden Zuschnitt und keine grossen Portfoliolücken, sagte Busch. "Der Sektor ist so, wie er sein muss." Als ehemaliger Strategiechef des Konzerns hatte Busch am Zuschnitt mitgearbeitet.
Als Beispiel aus dem künftigen Portfolio zeigte Siemens das Modell eines mehrstöckigen Hauses, das mit einem intelligentem Stromnetz, einem "Smart Grid" verbunden ist. Das Gebäude soll Energie in Phasen billigen Stroms speichern, um bei anziehenden Preisen die Energie wieder zu verbrauchen oder gar zurück ins Netz zu speisen./stb/tw

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