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Wangen bei Dübendorf ZH/Genf (awp/sda) - Das Flugsicherungsunternehmen Skyguide hat im ersten Halbjahr 2010 weniger Flüge kontrolliert als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Insgesamt nahm der von Skyguide betreute Flugverkehr um 1% ab und betrug 555'603 Instrumenten-Flüge.
Der Transitverkehr ging im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4% zurück. Dies sei hauptsächlich auf schlechte Wetterverhältnisse, Streiks und den Vulkanausbruch in Island zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Insgesamt wurden wegen der Aschewolke rund 16'400 Instrumentenflüge um den Schweizer Luftraum umgeleitet oder annulliert. Bei der An- und Abflugkontrolle hingegen wurde im ersten Semester ein Zuwachs von 1,2 Prozent verzeichnet. Der Spitzentag war der 25. Juni mit 3854 kontrollierten Flügen. Am Spitzentag des ersten Halbjahres 2009 waren es lediglich 3737 Flüge.
Die Verkehrsentwicklung in den einzelnen Bereichen des von Skyguide kontrollierten Luftraumes verlief nicht linear. In einzelnen Luftraum-Einheiten überstieg die Nachfrage in Spitzenzeiten teilweise die verfügbare Kapazität. Dies führte zu Verspätungen. Insgesamt wurden gegenüber dem ersten Semester des Vorjahres 19,3% mehr verspätete Flüge verzeichnet.
Diese Entwicklung wurde gemäss Mitteilung begünstigt durch die überdurchschnittlich schlechten Wetterverhältnisse sowie die Einführung der Neuorganisation des oberen Luftraumes im östlichen Teil der Schweiz im Juni.
Mittelfristig werde durch die Neuorganisation die Pünktlichkeit jedoch verbessert, heisst es weiter. Als pünktlich gelten alle Flüge, die weniger als 15 Minuten Verzögerung durch die Flugsicherung aufweisen.
rt

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