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ZÜRICH (awp international) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steht bei den Stresstests für Banken in engem Kontakt mit Vertretern der Europäischen Union (EU). Wie die SNB am Donnerstag mitteilte, werden ohne eine sorgfältige Koordinierung mit der EU keine Daten zu den schweizerischen Grossbanken UBS und Credit Suisse veröffentlicht. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) führe regelmässig Stresstests zusammen mit der SNB durch. Dabei werde geprüft, welche Verluste im Falle eines erheblichen wirtschaftlichen Abschwungs auftreten würden, hiess es von der SNB weiter.
Die SNB und die FINMA haben bisher nicht darüber entschieden, ob Ergebnisse der schweizerischen Stresstests veröffentlicht werden. Sollte man sich aber dafür entscheiden, würde dies in enger Abstimmung mit der EU geschehen. Die Ergebnisse der Belastungstests von rund 100 europäischen Banken sollen nach Angaben der französischen Finanzministerin Christine Lagarde voraussichtlich am 23. Juli bekannt gegeben werden.
Die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied wird wahrscheinlich Untersuchungsergebnisse einer Expertenkommission des Landes vorlegen. Bei einer Studie, an der Mitglieder der SNB und FINMA mitgearbeitet haben, wurde der Ausfall einer oder der beiden schweizerischen Grossbanken untersucht.
Im April hatte die Kommission ein Bündel an Massnahmen die Liquiditätsanforderungen für die grossen Banken des Landes verschärft. Kernelement des neuen Liquiditätsregimes ist dabei ein durch FINMA und SNB definiertes "strenges Stressszenario". Dieses Szenario umfasse eine allgemeine Krise auf den Finanzmärkten und gleichzeitig einen Vertrauensverlust der Gläubiger in die Bank. Die neuen Liquiditätsanforderungen verlangen, dass die Banken in der Lage sind - insbesondere durch Haltung einer angemessenen Reserve erstklassiger liquider Aktiven - die in diesem Szenario geschätzten Ausflüsse während mindestens 30 Tagen decken zu können.
DJG/DJN/kla/cbr

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