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Stäfa (awp) - Der Hörsystem-Hersteller Sonova hat im Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende März) den Umsatz gesteigert. Auf betrieblicher Ebene litt das Ergebnis aber vor allem unter den angekündigten Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem Rückruf des Cochlea-Implantates der Konzerngesellschaft Advanced Bionics. Der Umsatz stieg im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 7,8% auf 1,62 Mrd CHF, in lokalen Währungen betrug die Zunahme 13,3%.
Der Umsatzanstieg wird auf die mit 1,55 Mrd um 10,1% höheren Hörgeräte-Umsätze zurück geführt. Dazu habe die Einführung neuer Produkte auf der "Spice"-Plattform beigetragen, teilte der Hörsystem-Hersteller am Freitag mit. Dagegen fielen die Verkäufe im Hörimplantate-Segment wegen des Cochlea-Rückrufes mit 71 Mio um rund 60 Mio CHF tiefer aus als erwartet. Das Produkt sei aber seit April 2011 wieder auf dem Markt, heisst es weiter.
Der EBITA verschlechterte sich um 22,2% auf 326,6 Mio CHF und die Marge sank um 7,8% Prozentpunkte auf noch 20,2%, dies vor akquisitionsbedingten Abschreibungen und Wertberichtigungen, wie es weiter heisst.
Die Wertberichtigungen im Zusammenhang mit der Schaffung der neuen Hörimplantate-Division belaufen sich auf 192 Mio CHF. Diese lägen im Rahmen der Mitte März bereits angekündigten Summe, heisst es weiter. Damals hatte das Management Wertberichtigungen von 150-200 Mio, einen Umsatz von 1,60 Mrd und eine EBITA-Marge von 20-21% prognostiziert.
Von den Wertberichtigunge entfallen gemäss Mitteilung 156 Mio CHF auf Goodwill-Abschreibungen bei Advanced Bionics. Weder die Bilanzanpassungen noch die Goodwill-Wertberichtigung würden das Finanzergebnis 2010/11 belasten, heisst es weiter. Vormals aktivierte Forschungs- und Entwicklungskosten von Phonak Acoustic Implants in der Höhe von 36 Mio werden den Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2010/11 abgeschrieben. Sie beeinflussen das EBITA-Ergebnis 2010/11 zwar nicht, werden jedoch als einmalige Wertberichtigungskosten der Erfolgsrechnung belastet. Keine der beiden Anpassungen tangiere den Cashflow, heisst es weiter.
In der Untersuchung der Schweizer Börse SIX wegen Aktien- und Optionstransaktionen im Vorfeld der Gewinnwarnung von Mitte März unterstütze der Verwaltungsrat die Börsenbetreiberin im Sinne einer vollständigen Aufklärung der Geschehnisse, so die Mitteilung weiter.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung - basierend auf den "soliden operativen Resultaten" - die Ausschüttung einer verrechnungssteuerfreien Dividende von 1,20 CHF je Aktie vor.
Der detaillierte Jahresabschluss sowie ein aktualisierter Ausblick sollen am 24.05.2011 anlässlich der Bilanzmedienkonferenz publiziert werden.
rt/uh

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