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MADRID/ESSEN (awp international) - Der spanische Baukonzern ACS will den deutschen Konkurrenten Hochtief komplett übernehmen. Den Aktionären sollen für fünf Anteile an dem Essener Unternehmen acht ACS-Anteile geboten werden, wie das spanische Unternehmen am Donnerstag in Madrid mitteilte. Gemessen am Mittwoch-Schlusskurs der ACS-Aktien, die aktuell vom Handel ausgesetzt sind, wird damit eine Hochtief-Aktie mit 55,68 Euro bewertet. Bei diesem Kurs liegt die Marktkapitalisierung von Hochtief bei knapp 3,9 Milliarden Euro. ACS kam zuletzt auf einen Börsenwert von fast elf Milliarden Euro.
Da ACS bereits knapp 30 Prozent der 70 Millionen Hochtief-Aktien hält, könnten den Spaniern weitere 49 Millionen Anteile des deutschen Unternehmens angeboten werden. Gemäss dem Umtauschverhältnis müsste ACS dafür rund 78 Millionen eigene Aktien einbringen. Am Aktienmarkt sorgte die Vorlage des Gebots für Ernüchterung. Die im MDax notierten Aktien reduzierten ihre Gewinne deutlich. Zuletzt legten sie um 1,67 Prozent auf 57,25 Euro zu. Zuvor waren sie zeitweise wegen der Spekulation auf ein Gebot über die Marke von 60 Euro geklettert. Die ACS-Aktie ist noch bis 11.45 Uhr vom Handel ausgesetzt.
Die Spekulationen auf eine Übernahmeofferte für Hochtief durch ACS gibt es bereits seit einiger Zeit. Während der Finanzkrise versiegte diese allerdings etwas, da der spanische Konzern selbst in Geldnot war. Zuletzt hatte sich ACS von einer Beteiligung am Autobahnbetreiber Abertis getrennt und ist daher wieder flüssiger. ACS wird vom Präsidenten des spanischen Fussballclubs Real Madrid, Florentino Pérez, geleitet. Er ist zudem ACS-Grossaktionär./zb/he

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