Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

NEW YORK/CUPERTINO (awp international) - Die Spannung vor der Apple-Neuheitenvorstellung steigt. Dabei scheinen die Produkte klar: ein neues iPad und ein Wartungsservice für Firmenkunden. Unklar ist dagegen, ob Apple-Chef Steve Jobs der Veranstaltung in Kalifornien beiwohnt, die an diesem Mittwochabend deutscher Zeit beginnt. Er überlege es sich, schrieb das Technologieblog "All Things Digital". Wenn überhaupt, dann werde er aber nur kurz auf der Bühne erscheinen.
Jobs nimmt seit Mitte Januar aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit. Der Firmengründer hat eine Krebserkrankung und eine Lebertransplantation hinter sich. Auf Fotos in der US-Boulevardpresse schien er zuletzt geschwächt. Zurückgezogen hat er sich allerdings nicht: Kürzlich nahm Jobs an einem Abendessen mit US-Präsident Barack Obama teil.
Jobs lässt es sich normalerweise nicht nehmen, neue Produkte persönlich vorzustellen. Für diesen Mittwoch wird fest damit gerechnet, dass Apple die zweite Version seines erfolgreichen Tablet-Computers iPad enthüllt, die schlanker und leistungsstärker sein soll. Jobs hatte allerdings auch schon die Hauptversammlung jüngst verpasst.
Im Laufe des Tages kursierte ein Screenshot auf diversen Technologieseiten, auf dem das neue Gerät bereits zu sehen sein soll: Demnach hatte der Onlinehändler Amazon .de aus Versehen kurzzeitig sein Angebot für das iPad 2 freigeschaltet: Die Variante mit neuer Kamera, 16 Gigabyte Speicher, W-LAN und Mobilfunk-Anbindung wird hier mit 499 Euro ausgezeichnet und erscheint am 17. März. Eine Anfrage bei Amazon, ob der Screenshot echt sei, blieb zunächst unbeantwortet.
Die Apple-Fans sind bereits Feuer und Flamme für das neue Gerät. Die Firmenkunden dürften dagegen auf eine andere Ankündigung viel mehr achten: Apple werde noch an diesem Mittwoch einen Wartungsservice für Mac-Computer, iPhone-Handys und iPad-Tablet-Computer vorstellen, schrieb das "Wall Street Journal".
Ab 499 Dollar (360 Euro) im Jahr bekommen kleine und mittelgrosse Unternehmen demnach Hilfe bei technischen Problemen, erhalten Schulungen sowie Reparaturen. Der Name des Service soll "Joint Venture" oder zu deutsch "Gemeinschaftsprojekt" lauten.
Apple versucht schon seit längerem, auch im Firmenkunden-Geschäft Fuss zu fassen. Zwar werden Mac-Computer klassischerweise für Grafikanwendungen benutzt, etwa in Werbeagenturen. Doch in Verwaltungen hat der Windows-PC eindeutig die Oberhand.
Mit seinen neuen mobilen Geräten will Apple den Damm brechen: Viele Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mittlerweile tatsächlich mit iPhone-Handys aus statt mit Blackberrys. Und die Apple-Führungsriege betont auffällig häufig, dass namhafte Konzerne die Einsatzmöglichkeiten des iPads testen./das/DP/fn

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???