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LONDON/PARIS (awp international) - Die beiden weltweit grössten Spirituosen-Hersteller Diageo und Pernod Ricard haben im ersten Quartal deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Besonders in Asien, Lateinamerika und Afrika verkauften beide Unternehmen mehr und konnten so Rückschläge in Europa wettmachen. Diageo machte von Januar bis März weltweit sieben Prozent mehr Umsatz, teilte die Nummer Eins im Markt am Donnerstag in London mit. Der französische Konkurrent Pernod meldete in Paris ein Umsatzplus von fünf Prozent für das erste Quartal.
Analysten hatten bei beiden Herstellern mit Zuwächsen beim Umsatz von rund zwei Prozent gerechnet. Die Brauerei Anheuser-Busch Inbev hatte am Mittwoch die Erwartungen des Markts hingegen enttäuscht. Sie verkaufte im ersten Quartal erstmals seit mehr als einem Jahr weniger Bier. Entsprechend gedämpft waren die Erwartungen für Diageo und Pernod. Die Aktien beider Unternehmen gewannen angesichts der guten Nachrichten an Wert: Der Kurs von Pernod-Papieren stieg um rund ein Prozent. Diageo-Aktien verteuerten sich um 1,5 Prozent.
Besonders Griechenland, Irland und Spanien, die von der Schuldenkrise hart getroffen wurden, bereiten Diageo und Pernod derzeit Sorgen. Der Absatz in den USA erholt sich nach Einschätzung der beiden Unternehmen moderat. Wachstumstreiber blieben die Schwellenländer. Pernod verzeichnete dort ein Umsatzwachstum von 16 Prozent im Vergleich zu zwei Prozent in den gesättigten Märkten. Die Umsätze des Duty-Free-Geschäfts seien zudem im zweistelligen Bereich gestiegen. Das französische Unternehmen vertreibt unter anderem die Marken Absolut, Martell und Havanna Club.
In China hat laut Diageo das Neujahrsfest Anfang Februar zum Umsatzplus beigetragen. Ausserdem steige der Bierkonsum in Afrika. Die Briten hatten deshalb im zweiten Halbjahr 2010 mehr als die Hälfte ihres Marketing-Budgets in den Schwellenländern ausgegeben. Diageo verkauft Marken wie Johnnie Walker, Smirnoff, Baileys und Guinness.
Beide Unternehmen bestätigten ihre Prognosen für 2011. Diageo will am Ende des laufenden Geschäftsjahres im Juni seinen Gewinn um mehr als zwei Prozent gesteigert haben. Pernod will beim Jahresgewinn um bis zu sieben Prozent zulegen. Beide Hersteller setzten dabei verstärkt auf das Premium-Segment./hoslj/jha/tw

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