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Olten (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) hat im Geschäftsjahr 2009 nach der Übernahme von Jelmoli Ertrag und Gewinn deutlich gesteigert. Der Marktwert des Portfolios wurde mehr als verdoppelt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet SPS mit einem stabilen Geschäftsgang und einem Nettomietertrag über 435 Mio CHF. Den Aktionären wird in Form einer Nennwertreduktion von 3,50 CHF je Aktie ausbezahlt.
REINGEWINN GESTEIGERT - JELMOLI ERSTMALS KONSOLIDIERT
Vor Neubewertungseffekten stieg der EBIT 4,3% auf 165,4 Mio und der Reingewinn um 25,2% auf von 117,1 Mio CHF. Die Neubewertungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 53,9 Mio CHF, nach 42,3 Mio CHF im Vorjahr. Inklusive Neubewertungen kletterte der EBIT um 9,2% auf 219,4 Mio und der Reingewinn um satte 61% auf 187,4 Mio CHF. Allerdings war der Reingewinn von Sonderfaktoren beeinflusst, welche im Zusammenhang mit der Jelmoli-Übernahme anfielen. Der Ertrag aus Vermietung lag im 2009 um 21,5% höher bei 251,7 Mio CHF.
Im Jahresabschluss 2009 sind erstmals die Jelmoli-Zahlen seit 29. Oktober 2009 berücksichtigt. Der ganze Integrationsprozess soll planmässig bis Ende März abgeschlossen werden. Die gesamten Übernahmekosten von 28,3 Mio CHF und einem Finanzaufwand von 5 Mio CHF seien im Abschluss 2009 bereits enthalten, sagte CEO Markus Graf an der Medienkonferenz in Zürich.
PORTFOLIO VERDOPPELT -DIVIDENDE ERHÖHT
Der Marktwert des bestehenden SPS-Portfolios hat sich per Ende 2009 durch die Jelmoli-Übernahme auf 8,1 (3,79) Mrd CHF verdoppelt und umfasste 230 (120) Objekte. Die Ertragsausfallquote lag bei 4%, nach 4,5% im Vorjahr.
Im 2009 wurden neun Liegenschaften mit einem Marktwert von 155,4 Mio CHF für 158,3 Mio CHF veräussert, wobei der Verkauf des Pizol-Centers in Mels mit 102,0 Mio CHF am stärksten ins Gewicht fiel. Im laufenden soll es mit der angekündigten Portfoliobereinigung losgehen: SPS wird Immobilien im Wert von 300 bis 400 CHF verkaufen.
Die Neubauprojekte verlaufen SPS zufolge allesamt nach Plan. Beim Projekt "Swiss Prime Tower", vier Neubauten mit einem Investitionsvolumen von 355 Mio CHF, seien aktuell 65% der neuen Flächen vermietet. Im Stückiareal in Basel sei das Einkaufszentrum und Hotel bereits eröffnet worden; dies mit einer Vermietungsquote von 95%. Das Businesszentrum sei zu 4/5 vollendet und zu 53% vermietet.
SEGMENT DETAILHANDEL GEHÖRT ZUR STRATEGIE
Im neuen Segment Detailhandel erzielte "The House of Brands" seit Ende Oktober einen Umsatz von 32,8 Mio CHF, auf Jahresbasis hochgerechnet betrug der Umsatz 154 Mio CHF. "Das Segment Detailhandel gehört zur Strategie von SPS", stellte CEO Markus Graf klar. Im Kern bleibe SPS aber eine Immobiliengesellschaft. Für die Jelmoli Bonus Card AG mit einem Umsatz 2009 von 654 Mio CHF werde weiterhin ein Käufer gesucht.
Der bisherige CEO vom Jelmoli "House of Brands", Hanspeter Grüninger, wird ab 1. April in der Geschäftsleitung von SPS Einsitz nehmen. Michael Müller, CEO der Jelmoli Holding AG, wird das Unternehmen per gleichem Datum verlassen.
AUSBLICK POSITIV
Für das Gesamtjahr 2010 rechnet SPS trotz der Unsicherheiten in der Wirtschaftsentwicklung mit einer anhaltend hohen Vermietungsrate und einem Nettomietertrag von über 435 Mio CHF. Die Ertragsausfallquote wird 2010 bei 4,5% bis 5% erwartet. Zudem sollen im laufenden Geschäftsjahr Synergien aus der Übernahme der Jelmoli Holding AG in der Höhe von 15 bis 17 Mio CHF realisiert werden.
Die Aktie von SPS hat positiv auf die Publikation der Jahreszahlen reagiert. Bis 12.30 Uhr steht der Titel bei 64,85 CHF (+0,8%).
an/ra

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