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Zürich (awp) - Die Swiss Prime Site AG (SPS) hat im ersten Semester 2010 die Mieterträge und den Gewinn deutlich gesteigert und damit das höchste Halbjahresergebnis der Geschichte erreicht. Die markanten Zuwachsraten seien insbesondere durch die Akquisition der Jelmoli-Gruppe bedingt. Diese sei nun erstmals für das ganze Semester voll konsolidiert worden, teilte das Immobilienunternehmen am Donnerstag mit.
Die Aussichten sind positiv - der Ausblick wurde bestätigt. "Das zweite Halbjahr wird besser als das erste", sagte CFO Peter Wullschleger auf einer Medienkonferenz. Mit dem erwarteten Gewinn werde SPS seine attraktive Ausschüttungspolitik beibehalten können. Zudem gibt sich CEO Markus Graf zuversichtlich, den durch Umbauten verlorenen Umsatz im Warenhaus Jelmoli noch aufzuholen - Ende Oktober sei Wiedereröffnung.
Der Reingewinn vor Neubewertungseffekten stieg um rund 69% auf 84,9 Mio CHF. Inklusive Neubewertungseffekte (NB) betrug der den Aktionären zurechenbare Gewinn 108,0 (VJ 70,2) Mio CHF. Der EBIT vor NB verdoppelte sich fast auf 164,2 Mio CHF. Die Neubewertungen nach IAS 40 betrugen per 30. Juni 2010 40,4 Mio CHF. Der Ertrag aus Vermietung lag um knapp 100% höher bei 211,4 Mio CHF.
Die Ertragsausfallquote (Leerstandsquote) erhöhte sich zum Stichtag auf 4,0%, nachdem sie Mitte 2009 noch bei 3,7% gelegen hatte. Damit liege sie aber weiterhin deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt, so SPS. Die Nettorendite des Immobilienportfolios lag unverändert auf 5,0%.
SPS treibt den Verkauf nicht strategischer Liegenschaften weiter voran. Von Juli bis Anfang September seien weitere 13 Objekte zu einem Preis von insgesamt 197,3 Mio CHF verkauft worden, sagte CIO Peter Lehmann. Mit den bis zum Bilanzstichtag verkauften 10 Objekten zu 74 Mio CHF addieren sich die bisherigen Verkäufe auf 271,3 Mio CHF. SPS peilt für das Gesamtjahr Verkäufe in Höhe von 300 bis 400 Mio CHF an.
Auch das derzeit höchste Gebäude der Schweiz, der Prime Tower, entwickelt sich planmässig. Die Fertigstellung soll im Mai 2011 erfolgen, erste Mieter könnten dann im Sommer einziehen. Der aktuelle Vermietungsstand liege bei 75% - Lehman gibt sich aber zuversichtlich, dass bis zur Fertigstellung "eine neun vorne steht".
Zugeständnisse musste SPS hierfür nicht machen. "Wir konnten sogar die Mietpreise für die noch zur Verfügung stehenden Geschosse nach oben anpassen", so der CIO. Diese liegen nun im Durchschnitt bei 470 CHF pro Quadratmeter. Die Mieterträge liegen somit etwas über den ursprünglichen Schätzungen.
Durch die Integration von Jelmoli konnte das Portfolio weiter diversifiziert werden. Der Anteil der Marktregion Zürich verringerte sich von 46% auf 38%, hingegen stieg der Anteil Genfs von 9 auf 22%. Insgesamt lag der Marktwert des Portfolios zur Jahresmitte auf 8,1 Mrd CHF und damit in etwa auf dem Niveau von Ende 2009.
Die leichte Erhöhung des Werts in den ersten sechs Monaten von 55,9 Mio CHF sei einerseits auf den Verkauf von zehn nicht strategiekonformen Objekten zurückzuführen. Andererseits auf den Baufortschritt der laufenden Projekte sowie Renovationen und Wertsteigerungen bei den bestehenden Liegenschaften. Derzeit besteht das Portfolio aus 220 Liegenschaften, einschliesslich 16 Baulandparzellen.
Am Ausblick hält SPS fest. So werde weiterhin eine Ertragsausfallquote von 4,5 bis 5,0% angestrebt. "Dies ist allerdings eine vorsichtige Annahme - es kann auch sein, dass wir weiter bei 4,0% liegen", so CIO Lehmann. Das Unternehmen ist zuversichtlich, das Ergebnis von 2009 exklusive Neubewertungs- und Sondereffekte zu erreichen oder gar zu übertreffen. Der Mietertrag soll über 435 Mio CHF betragen, neue Investitionen seien in Höhe von insgesamt 250 bis 300 Mio CHF geplant.
Die Aktie kletterte nach einem etwas schwächeren Start bis zum Nachmittag mit 0,4% auf 67,00 CHF leicht ins Plus und entwickelte sich damit ähnlich wie der Gesamtmarkt. Analysten hatten zwar teils beim Reingewinn etwas mehr erwartet, zeigten sich aber vom Ausblick überzeugt.
dm/mk

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