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Olten (awp) - Swiss Prime Site hat im ersten Halbjahr 2010 eine deutliche Steigerung der Mieterträge und des Gewinns verbucht. Die markanten Zuwachsraten seien insbesondere durch die Akquisition der Jelmoli-Gruppe bedingt. Diese sei nun erstmals für das ganze Semester voll konsolidiert worden, teilte das Immobilienunternehmen am Donnerstag mit.
Der Reingewinn vor Neubewertungseffekten stieg um rund 69% auf 84,9 Mio CHF. Inklusive Neubewertungseffekte (NB) betrug der den Aktionären zurechenbare Gewinn 108,0 (VJ 70,2) Mio CHF. Der EBIT vor NB verdoppelte sich fast auf 164,2 Mio CHF. Die Neubewertungen nach IAS 40 betrugen per 30. Juni 2010 40,4 Mio CHF. Der Ertrag aus Vermietung lag um knapp 100% höher bei 211,4 Mio CHF.
Die Ertragsausfallquote erhöhte sich zum Stichtag auf 4,0%, nachdem sie Mitte 2009 noch bei 3,7% gelegen hatte. Damit liege sie aber weiterhin deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt, so SPS. Die Nettorendite des Immobilienportfolios lag unverändert auf 5,0%.
Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten nur beim Mietertrag in etwa getroffen, beim Gewinn allerdings leicht verfehlt. Beim Mietertrag lagen die Konsensschätzungen bei 211,0 Mio CHF. Die Experten der ZKB und der UBS hatten einen Gewinn vor Neubewertungseffekten von 101,2 bzw. 98,0 Mio CHF erwartet.
Der Marktwert des SPS-Portfolios liegt zur Jahresmitte auf 8,1 Mrd CHF und damit in etwa auf dem Niveau von Ende 2009. Die leichte Erhöhung des Werts in den ersten sechs Monaten von 55,9 Mio CHF sei einerseits auf den Verkauf von zehn nicht strategiekonformen Objekten zurückzuführen. Andererseits auf den Baufortschritt der laufenden Projekte sowie Renovationen und Wertsteigerungen bei den bestehenden Liegenschaften. Derzeit besteht das Portfolio aus 220 Liegenschaften, einschliesslich 16 Baulandparzellen.
Der Prime Tower, das derzeit höchste Gebäude der Schweiz, und die Nebengebäude sollen wie geplant im Mai 2011 fertiggestellt werden. Erste Flächen könnten im Sommer 2011 bezogen werden. Derzeit liege der Vermietungsstand bei 75%.
Der Net Asset Value (NAV) vor latenten Steuern nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,3% auf 69,64 CHF zu. Nach latenten Steuern sank der NAV um 1,9% auf 57,74 CHF. Der durchschnittliche gewichtete Zinssatz aller Finanzverbindlichkeiten lag bei einer mittleren Restlaufzeit von 3,9 Jahren bei 2,8% nach 3,1% im Vorjahr.
Durch die Integration von Jelmoli sei das Portfolio weiter diversifiziert worden. Der Anteil der Marktregion Zürich verringerte sich von 46% auf 38%, hingegen stieg der Anteil Genfs von 9 auf 22%. Es seien weitere Portfoliobereinigungen geplant, die zum anvisierten Verkaufserlös von 300 bis 400 Mio CHF führen dürften.
Für 2010 bestätigte SPS seinen Ausblick. Es wird weiterhin eine Ertragsausfallquote von 4,5 bis 5,0% angestrebt. Das Unternehmen ist zuversichtlich, das Ergebnis von 2009 exklusive Sondereffekte zu erreichen oder gar zu übertreffen. Es sei kein Anzeichen einer sinkenden Flächennachfrage spürbar.
dm/ra

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