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Staatsanwalt entlastet Deutsche-Bank-Führung

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2009 - 11:30 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat die Führung der Deutsche Bank in der Datenaffäre entlastet. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder in möglicherweise strafrechtlich relevante Aktivitäten einbezogen waren, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Entsprechend würden auch keine Ermittlungen aufgenommen. Namentlich nannten die Ermittler als entlastete Personen unter anderem Konzernchef Josef Ackermann und Chefaufseher Clemens Börsig.
Detektive sollen im Auftrag der Deutschen Bank mit unlauteren Methoden missliebige Aktionäre und eigenes Führungspersonal ausgespäht haben. Es gebe hinreichende Anhaltspunkte, dass gegen den Datenschutz verstossen worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit. "Insoweit wurde ein Ermittlungsverfahren gegen die vermutlich dafür Verantwortlichen eingeleitet." Die Deutsche Bank hatte bereits vor längerem den Leiter der Investor Relations und den Sicherheitschef entlassen./das/wiz

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