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(Mit weiteren Angaben)
BAD VILBEL (awp international) - Beim Arzneimittelhersteller Stada geht es Schlag auf Schlag. Innerhalb weniger Wochen hat Konzernchef Hartmut Retzlaff den nächsten Deal bekanntgegeben, um das Geschäft mit Nachahmermedikamenten (Generika) und Markenprodukten unabhängiger vom deutschen Heimatmarkt zu machen. Stada kauft für knapp 35 Millionen Euro die britische Marke Cetraben, unter deren Namen Feuchtigkeitscremes und Badezusätze zur Behandlung von Ekzemen und trockener Haut verkauft werden. Die Übernahme wird aus vorhandenen Barmitteln bezahlt, teilte der MDax-Konzern am Donnerstag im hessischen Bad Vilbel mit.
Zwischen 2006 und 2010 hätten die Produkte durchschnittliche jährliche Wachstumsraten von 30 Prozent gezeigt. Eine Entwicklung, die sich in ähnlicher Grössenordnung fortsetzen könnte, heisst es bei Stada. Mit den margenstarken und saisonal unabhängigen Produkten wurde 2010 ein Umsatz von fast neun Millionen Euro erzielt.
Dem Management des Generikakonzerns Stada um Vorstandschef Retzlaff machten in den vergangenen Monaten Rabattverträge der Krankenkassen in Deutschland sowie Zahlungsausfälle in Serbien zu schaffen. Mit einem umfangreichen Restrukturierungsprogramm und Zukäufen versucht der Konkurrent von Teva Pharmaceutical und der Novartis-Tochter Sandoz die Genesung voranzutreiben.
Vor rund einer Woche hat Stada über Verhandlungen in der Schweiz berichtet. Von der in Privatbesitz befindlichen Spirig Pharma soll ein Paket von 71 Produkten übernommen werden. Mitte Mai gelang den Bad Vilbelern ein grösserer Schritt: Für 360 Millionen Euro kauft Stada ein Produktportfolio des Pharmaunternehmens Grünenthal einschliesslich eines Vertriebsnetzes in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten.
Das Deutschland-Geschäft - Stadas grösster nationaler Markt - bereitete dem weltweit fünftgrössten Herstellers von Generika im ersten Quartal erneut Probleme. Der Umsatz war hierzulande um elf Prozent gefallen. Stada leidet in Deutschland unter dem Margen- und Preisdruck für Generika. In den ersten drei Monaten machte das internationale Geschäft des Konzerns bereits 70 Prozent des Konzernumsatzes aus./ep/jha/tw

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